Kriselnde „Häfler” wollen Revanche gegen Düren – Spitzenspiel zwischen Moers und Haching

Der VfB Friedrichshafen ist Niederlagen nicht gewohnt. Der erfolgreichste und professionellste deutsche Klub hat hierzulande das Niveau jahrelang bestimmt. Zwischen 1998 und 2012 war der Brachenprimus vom Bodensee zwölf Mal Meister und elf Mal Pokalsieger, dazu sensationeller Gewinner der Champions League 2007. Die „Häfler” haben Volleyball in Deutschland in den vergangenen Jahren auf ein höheres Level gehoben. Im Windschatten der „Häfler” konnten sich Berlin und Haching zu ernsthaften Konkurrenten entwickeln. Dieser spannende Wettbewerb ist zwar auch im Sinne der Klubführung des VfB.

Doch nun scheint es so, als seien nicht nur die beiden Konkurrenten um den Meistertitel aktuell einen Tick besser. Auch gegen andere Teams hat Friedrichshafen gerade sein Selbstverständnis verloren. Neben den Niederlagen gegen BR Volleys und Generali Haching sowie den durchwachsenen Champions-League-Auftritten geriet der VfB am Mittwoch im Viertelfinale des DVV-Pokals bei evivo Düren mit 0:3 regelrecht unter die Räder – für die erfolgsverwöhnten Titelsammler eine der bittersten Niederlagen der vergangenen Jahre.

Bevor es am Samstagabend zum erneuten Treffen mit den Dürenern in der Bundesliga kommt, sind alle im Klub auf Ursachenforschung. Derzeit herrsche im Team „eine Mischung aus Frustration und Enttäuschung”, sagt Kapitän Joao José. Einen Grund für die Krise hat der Mittelblocker bereits ausgemacht: „Es ist seltsam. Wir verstehen uns als Team sehr gut, machen viel auch außerhalb des Trainings miteinander, helfen uns. Und dann stehen wir auf dem Spielfeld und es wirkt, als ist der Nebenmann jemand Fremdes, mit dem wir noch nie gespielt haben”, sagt der 34-Jährige. „Das soll keine Entschuldigung für das Aus in Pokal sein, aber ich kann auch nicht erklären, warum uns das passiert. Es liegt jedenfalls nicht daran, dass wir uns nicht leiden können.” Gegen Düren fordert José: „Wir dürfen nicht wie sechs Einzelspieler auftreten, sondern müssen als Team auf dem Feld stehen und uns als Einheit Düren gegenüber präsentieren.”

BR Volleys unterstützen Netzhoppers vor dem Derby

Die Berliner und Brandenburger Volleyballgemeinde freut sich unterdes bereits auf das Derby zwischen BR Volleys und den Netzhoppers KW-Bestensee. Beide Vereine sind sich trotz der Rivalität freundschaftlich verbunden. So initiierte Spitzenreiter Berlin verschiedene Aktionen, um den finanziell angeschlagenen Nachbarklub zu unterstützen. „Natürlich freuen wir uns immer auf die Duelle mit den Netzhoppers KW-Bestensee, denn hinsichtlich der Stimmung und des sportlichen Niveaus zählen diese Spiele traditionell zu den Saisonhöhepunkten. Ich erinnere nur an das Play-off-Viertelfinale der letzten Saison, bei dem über 4.500 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle für eine elektrisierende Atmosphäre sorgten. Dieses Derby muss in jedem Fall erhalten bleiben, weshalb wir gemeinsam mit den Netzhoppers für das Spiel am Samstag mehrere Aktionen initiiert haben“, sagt BR Volleys Manager Kaweh Niroomand.

Unter anderem bekommen die Netzhoppers einen Teil des Ticketerlöses; dazu treffen sich die Klubbosse beider Vereine mit den Sponsoren, um über den Erhalt des Bundesligavolleyballs in Bestensee zu beraten. Sportlich dürfte das Duell zwischen Tabellenführer und Tabellenneuntem eine klare Angelegenheit werden.

Familienduell im Spitzenspiel zwischen Moers und Haching

Das von der Tabellenkonstellation her hochklassigste Spiel steigt am Sonntagnachmittag in der RWE-Sporthalle in Mülheim, wo der Tabellenvierte Moerser Sportclub den Zweiten Generali Haching empfängt. Dabei trifft Hachings Außen-Annahme-Star Jan-Willem Snippe auf seinen Schwager Michael Olieman, der in Moers spielt. Der Diagonalangreifer erwischte am Mittwoch im Viertelfinale des DVV-Pokals jedoch nicht seinen besten Tag. Während sich Haching bei Zweitligist SVG Lüneburg souverän mit 3:0 durchsetzte, musste Moers beim 3:2 gegen Chemie Volley Mitteldeutschland 126 Minuten für den Einzug ins Pokal-Halbfinale ackern.

Die Mitteldeutschen haben beim Ingersoll Bühl gleich das nächste schwere Spiel vor der Brust. Doch auch die in der Liga wiedererstarkten Gastgeber gehen mit einer Pokalniederlage in das Duell zwischen Siebtem und Achtem. Zum zweiten Mal in dieser Saison verloren die Badener beim TV Rottenburg, der mit dem Selbstvertrauen eines Pokalhalbfinalisten zum Aufsteiger VC Dresden fährt.

* 40 Spiele live und on demand auf DVL-live.tv *

Die kommenden Termine

1. Liga Männer

30.11.2012 | 20:00 | VC Dresden – TV Rottenburg | Margon Arena
01.12.2012 | 19:30 | BERLIN RECYCLING Volleys – NETZHOPPERS KW-Bestensee | Max-Schmeling-Halle (DVL-live.tv)
01.12.2012 | 19:30 | VfB Friedrichshafen – evivo Düren | ZF Arena (DVL-live.tv)
01.12.2012 | 20:00 | TV Ingersoll Bühl – CV Mitteldeutschland | Großsporthalle Bühl
02.12.2012 | 16:00 | Moerser SC – Generali Haching | RWE-Sporthalle

Der Link zur Tabelle:
http://www.volleyball-bundesliga.de/1blmtabelle

Und zum kompletten Spielplan:
http://www.volleyball-bundesliga.de/1blmspielplan

Rote Raben gelingt Revanche

Rote Raben gelingt Revanche

Die Roten Raben Vilsbiburg haben das Halbfinale im DVV-Pokal erreicht.

Die Mannschaft von Guillermo Gallardo setzte sich überraschend klar mit 3:0 (25:23, 25:17, 25:10) beim Köpenicker SC Berlin durch und kann weiterhin vom Finale in der Gerry-Weber-Arena in Halle träumen.

Für beide Mannschaften stand heute nicht nur der Einzug ins DVV-Pokal Halbfinale auf dem Spiel. Die Vilsbiburger, die ohne die verletzten bzw.

erkrankten Liana Mesa Luaces und Anna Pogany nach Berlin reisten, wollten die 0:3 Niederlage vom 2. Spieltag der Bundesliga vergessen machen, der KSC wiederum wollte beweisen, dass der damalige Erfolg keine Eintagsfliege war.

Beide Seiten gingen aggressiv in die Partie und suchten ihr Heil in der Offensive. Es entstand ein sehr ausgeglichenes Spiel, weder die Roten Raben noch der KSC konnte sich entscheiden absetzen. Beim Stand von

22:21 bewiesen Lenka Dürr & Co. ihre Nervenstärke und konnte den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.

Auch zu Beginn des 2. Spielabschnittes dasselbe Bild. Beide Teams machten wenige Fehler und hielten die Partie spannend. Der Knackpunkt kam mit der 2. technischen Auszeit. Die Roten Raben gingen mit 16:11 in Front und gaben diesen Vorsprung nicht mehr ab. „Das war ein Schlüsselmoment, bis zu diesem Zeitpunkt war das Spiel offen“, erklärt Rote Raben Coach Guillermo Gallardo.

Der letzte Satz brachte die endgültige Entscheidung. Die Vilsbiburger ließen nicht locker und holten dank guter Aufschläge und geringer Fehlerquote Punkt für Punkt, das Endergebnis von 25:10 war auch in der Höhe vollkommen verdient. „Nach dem 2:0 haben sich die Berliner aufgegeben, dadurch kam dieses Ergebnis zustande“, weiß auch Gallardo.

Punktbeste Angreiferin war einmal mehr die Sonja Newcombe. Die US-Amerikanerin hatte bereits zum Ende des 1. Spielabschnittes 11 Punkte auf ihrem Konto, insgesamt kam sie auf 21 Zähler.

Die nationale Siegesserie der Roten Raben hält weiterhin an. Das Weiterkommen ins DVV-Pokal Halbfinale bringt auch im Hinblick auf den kommenden Samstag Selbstvertrauen für die Niederbayern. Dort empfängt man im Zuge des 8. Spieltags den Schweriner SC, die ebenfalls durch einen 3:0 Sieg im Topspiel gegen den Dresdner SC im Pokalhalbfinale stehen.

Die weiteren Ergebnisse: Alemannia Aachen – VC Wiesbaden 2:3, USC Münster – Allianz MTV Stuttgart 0:3

Die Roten Raben müssen im DVV-Pokalviertelfinale beim Köpenicker SC Berlin auf Liana Mesa Luaces verzichten!

Die Roten Raben müssen im DVV-Pokalviertelfinale beim Köpenicker SC Berlin (Mittwoch, 28.November 2012, 19:00 Uhr) auf Liana Mesa Luaces verzichten!

Die Kubanerin kann aufgrund einer Quetschung der Oberschenkelmuskulatur die Reise in die Hauptstadt nicht antreten und fällt damit für das wichtige Spiel aus!

Dies wurde nach eingehender Untersuchung durch den Mannschaftsarzt der Roten Raben, Dr. Karl-Heinz Attenberger, diagnostiziert.

Ob die Angreiferin für die Partie am kommenden Samstag gegen den Schweriner SC rechtzeitig fit ist wird in einer weiteren Untersuchung am Freitag entschieden.

Wir wünschen Liana Mesa Luaces gute Besserung und schnelle Genesung!

 

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Michael Wimmer
Presseverantwortlicher

Sportliche Präsentation der Roten Raben

Sportliche Präsentation der Roten Raben

Das Topspiel des 8. Spieltags am kommenden Samstag (Spielbeginn: 19 Uhr) zwischen den Roten Raben und dem amtierenden Meister und Pokalsieger Schweriner SC steht für sportliche Unterhaltung höchsten Niveaus. Der Sport steht bei diesem Highlight gleich zweimal im Mittelpunkt, auf- und abseits des Spielfeldes. Sportartikelhersteller und Rote Raben Ausrüster JAKO sowie der Vilsbiburger Sportfachhändler Rad+Sport Bauer sind „SPONSOR OF THE DAY“ dieses Volleyball-Klassikers.

Im Jahre 2009 feierte die JAKO AG ihr 20-jähriges Jubiläum. Der Baden-Württembergische Hersteller steht für Sportbekleidung von höchster Qualität. „Wir sind Teamsport“ ist das Motto – die Philosophie des Unternehmens ergänzt sich perfekt mit der der Roten Raben. JAKO ist Ausrüster namhafter Vereine in verschiedenen Sportarten. Im Volleyball werden neben den Roten Raben der Schweriner SC und der aktuelle Spitzenreiter VC Wiesbaden mit hochfunktioneller und moderner Sportbekleidung ausgestattet.

Der in Vilsbiburg ansässige Vertragsfachhändler JAKO´s und langjähriger Rote Raben Partner Rad+Sport Bauer ist die Adresse, wenn man Wert auf Qualität legt. Das Sortiment des Einzelhändlers ist vielfältig. Die gesamte „Sportwelt“ kann zu fairen Preisen und unter erstklassiger Beratung erstanden werden. Ob Radsport, Schwimm- und Tauchsport oder Teamsportarten wie Volleyball, aber auch Basketball und Fußball, bei Rad+Sport Bauer hat man die Qual der Wahl und wird sicher fündig!

„Mit unserem Ausrüster JAKO und dessen Fachhändler vor Ort, Rad+Sport Bauer verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Zuverlässigkeit, Leidenschaft und eine erstklassige Nähe zum Sport zeichnet die Kooperation der Roten Raben mit JAKO schon seit 7 Jahren aus. Wir sind stolz und begeistert, so einen kompetenten Partner wie die JAKO AG an unserer Seite zu wissen“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter der Roten Raben, Klaus-Peter Jung.

Das Spiel der Roten Raben gegen den Schweriner SC garantiert durch diese traditionserprobte Kooperation Spannung und Unterhaltung, deshalb sichern Sie sich Ihre Tageskarte jetzt!

Alle Vorverkaufsstellen, Kartenkategorien, Ticketpreise und Kartenbestellungen können online unter www.roteraben.de eingesehen und getätigt oder telefonisch unter 08741-3545 bei Andreas Huber erfragt werden. Ermäßigungen gibt es auch in dieser Saison für Schüler, Studenten, Behinderte und Rentner.

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Michael Wimmer
Presseverantwortlicher

Pokalhit zwischen Schwerin und Dresden – Münster kämpft gegen den Pokalfluch

DVL-Presseservice: Pokalhit zwischen Schwerin und Dresden – Münster kämpft gegen den Pokalfluch

Alexander Waibl redete gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Ich erwarte eine harte Schlacht”, sagte der Trainer des Dresdner SC der Morgenpost. Im Topspiel des Viertelfinales des DVV-Pokals zwischen Double-Sieger Schweriner SC und Vizemeister DSC am Mittwochabend wäre alles andere als ein Kampf auf Biegen und Brechen auch eine Überraschung.

Das packendste Duell des deutschen Frauen-Volleyballs der vergangenen Jahre hätte sicher auch dem Finale im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen (03. März 2013) gut zu Gesicht gestanden. Doch „Losfee” Werner von Moltke bescherte den Fans den Knaller bereits in der Runde der letzten Acht. So muss einer der beiden Titelanwärter den Traum vom Pokalendspiel im Volleyballmekka bereits nach diesem K.o.-Spiel begraben. „Nach zwei Jahren Abstinenz würden wir gerne mal wieder zum Pokalfinale nach Halle fahren – nicht zum Zuschauen wohl gemerkt”, hatte Waibl vor Saisonbeginn als eines der Saisonziele ausgegeben. Nun führt dieser Weg nur über den zwölfmaligen Pokalsieger Schwerin.

Wenn man überhaupt einen Favoriten zwischen den beiden deutschen Champions-League-Teilnehmern ausmachen kann, haben sicher die Schwerinerinnen ein leichtes Plus. Der SSC hat Heimvorteil und in den vergangenen beiden Jahren meist die entscheidenden Spiele für sich entscheiden können. So setzte sich Schwerin zweimal hintereinander im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Dresden durch. In einem Alles-oder-Nichts-Spiel hatte der spätere Pokalsieger DSC zuletzt 2010 im Halbfinale in Schwerin gewinnen können. Allerdings zeigte Schwerin ausgerechnet vor dem Pokalfight erstmals Schwächen in der Liga. Im Spitzenspiel gegen den VC Wiesbaden unterlag das Team von Trainer Teun Buijs am Samstagabend mit 2:3 und rutschte auf Rang drei in der Tabelle ab – ein Signal an den Rest des Feldes, dass Schwerin in dieser Saison überhaupt schlagbar ist. Anpfiff des Pokalkrimis in der Arena Schwerin ist 19 Uhr.

Wiesbaden und Vilsbiburg sind die Favoriten aufs Halbfinale

Zeitgleich steigt in Aachen die Begegnung gegen den Schwerin-Bezwinger und aktuellen Tabellenführer VC Wiesbaden. Aachen war noch nie im Semifinale und wird sich gegen das Team der Stunde in der Volleyball-Bundesliga zerreißen. In der Liga waren sich beide Teams erst am 10. November begegnet, als Wiesbaden das Duell knapp mit 3:2 für sich entschied. „Uns erwartet ein heißer Tanz”, sagte Wiesbadens Trainer Andreas Vollmer, „aber wir können das schaffen.” Auch für Regina Burchardt & Co. ist das Pokalfinale der große Traum; bislang musste Wiesbaden bei der Topveranstaltung des deutschen Volleyballs stets zuschauen. Im vergangenen Jahr waren die Hessinnen im Semifinale gegen Schwerin gescheitert.

Wie Aachen war auch der Köpenicker SC Berlin noch nie im Halbfinale des DVV-Pokals. Beim Heimspiel gegen Vize-Pokalsieger Rote Raben Vilsbiburg ist zwar ein starker Gegner zu Gast in der Sporthalle Hämmerlingstraße. Doch die Berlinerinnen spielen ebenfalls eine starke Saison und müssen sich vor eigenem Publikum nicht verstecken. Vor Saisonbeginn hatte Raben-Trainer Guillermo Gallardo gesagt: „Der Köpenicker SC Berlin hat sich in diesem Sommer sehr gut verstärkt und wird für die eine oder andere Überraschung sorgen.” Das gelang unter anderem bei der Ligabegegnung in Vilsbiburg, wo Köpenick den Raben beim 3:0-Auswärtssieg eine der klarsten und überraschendsten Heimniederlagen überhaupt beibrachte. „Das Spiel gegen den KSC war unsere schlechteste Leistung in diesem Jahr”, sagt Gallardo. „Doch wir haben uns seit dieser Partie absolut verbessert, so was passiert uns nicht noch einmal.” Nach der Siegesserie der letzten Woche fahren die Raben als Favorit zum Auswärtsspiel nach Berlin.

Münster will die Revanche gegen Stuttgart

Die Beziehung zwischen USC Münster und dem DVV-Pokal war in den vergangenen Jahren keine glückliche. Nach der Finalteilnahme bei der Premiere im nahen HalleWestfalen 2006 (0:3 gegen Schwerin) schafften es die „Unabhängigen” nicht einmal mehr ins Halbfinale. Im vergangenen Jahr scheiterte Münster im Viertelfinale gegen Stuttgart. Nun haben die „Unabhängigen” die Chance, sich bei der Neuauflage der Partie gegen die Schwäbinnen zu revanchieren. „Wir wollen ins DVV-Pokal-Halbfinale”, sagte Büring. „Stuttgart wird sich sicherlich ganz anders präsentieren als im Achtelfinale gegen den USC II, das sie mühevoll mit 3:1 gewinnen konnten.” Auf Libera Linda Dörendahl muss Büring weiterhin verzichten.

Die Auslosung der Halbfinals findet am 1. Dezember nach dem Bundesliga-Topspiel Rote Raben Vilsbiburg gegen den Schweriner SC statt und wird bei www.DVL-live.tv übertragen.

*40 Spiele live und on demand auf DVL-live.tv*

DVV-Pokal, Viertelfinale Frauen

28.11. | 19:00 | Alemannia Aachen – VC Wiesbaden | Neuköllner Straße 28.11. | 19:00 | Schweriner SC – Dresdner SC | Arena Schwerin 28.11. | 19:00 | Köpenicker SC Berlin – Rote Raben Vilsbiburg | Sporthalle Hämmerlingstraße 28.11. | 19:30 | USC Münster – Allianz MTV Stuttgart | Sporthalle Berg Fidel

Weitere Pokaltermine:

28. – 30. Dezember 2012: Halbfinale

03. März 2013: Finale (GERRY WEBER STADION / HalleWestfalen)

DVL-Presseservice: Haching dreht Spitzenspiel gegen F’hafen – Rottenburg stutzt die Moerser Adler

DVL-Presseservice: Haching dreht Spitzenspiel gegen F’hafen – Rottenburg stutzt die Moerser Adler

Am Ende machte es Generali Haching noch einmal spannend. Drei Matchbälle hatte der Vizemeister im Tiebreak des Topspiels gegen Pokalsieger VfB Friedrichshafen bereits vergeben. Doch nach einer Auszeit behielt Jan-Willem Snippe die Nerven und verwandelte den vierten Spielball zum heiß umkämpften 3:2 (25:23, 21:25, 22:25, 25:20, 15:12)-Prestigeerfolg im Südgipfel der Volleyball-Bundesliga. Haching bleibt damit hinter Meister BR Volleys Zweiter; Friedrichshafen musste nach der Pleite zum Saisonauftakt in Berlin bereits die zweite Saisonniederlage hinnehmen und ist damit aktuell nur die Nummer drei des deutschen Toptrios.

Dabei hatten die Gastgeber aus Bayern vor vollen Rängen in der Generali-Sportarena zwischenzeitlich bereits wie der Verlierer ausgesehen. Der VfB Friedrichshafen agierte von Beginn des zweiten bis Mitte des vierten Satzes dominant und war mit 16 direkten Zählern vor allem im Block überlegen. Nach einer außerplanmäßigen Unterbrechung fand Generali auch dank der Einwechslung von Zuspieler Branislav Skladany zurück ins Spiel und erzwang den Tiebreak. VfB-Trainer Stelian Moculescu sagte: „Wir haben heute ein gutes Volleyballspiel gesehen. Jedoch haben wir es in den entscheidenden Momenten nicht geschafft, unsere individuelle Stärke auszuspielen.”

„Ein Knackpunkt waren die Gelben Karten”, analysierte VfB-Mittelblocker Max Günthör, der im Sommer von Unterhaching zurück an den Bodensee gewechselt war. „Nach dieser Unterbrechung ist Haching zurück ins Spiel gekommen und hat alles wieder übernommen.” Wegen eines aggressiven Jubels der Hachinger waren Generali-Mittelblocker Matias Raymaekers und VfB-Routinier Idi am Netz aneinander geraten und kassierten dafür jeweils Gelb. Nach der fast fünfminütigen Pause gab Friedrichshafen die Partie komplett aus der Hand und die Gastgeber drehten das Spiel. „Die Mannschaft hat sich gut gefangen”, lobt Hachings Coach Mihai Paduretu im Gespräch mit DVL-live.tv. „Wir können uns noch weiter steigern, die Mannschaft hat Riesenpotenzial. Ich hoffe, dass wir in den Play-offs unser bestes Volleyball zeigen können.”

Berlin siegt souverän, Rottenburg triumphiert gegen Moers

Meister Berlin Recycling Volleys blieb auch im siebten Ligaspiel dieser Saison ungeschlagen. Souverän mit 3:0 (25:21, 25:19, 25:21) gewann das Team von Trainer Mark Lebedew am Samstagabend bei Chemie Volley Mitteldeutschland. Entsprechend zufrieden war der Australier mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir sind über die gesamte Spieldauer aggressiv gewesen und konnten auf diese Weise unsere Überlegenheit auch im Ergebnis ausdrücken.” Sein Gegenüber, CVM-Coach Matthias Münz, zollte den BR Volleys ebenfalls seinen Respekt: „Es war schon erstaunlich, wie motiviert und konstant Berlin trotz der Champions-League-Strapazen heute aufgetreten ist, so dass der Sieg absolut verdient ist. Für uns sind die nächsten beiden Spiele in Düren und Bühl richtungsweisender.”

Einen empfindlichen Dämpfer erhielt der Moerser SC in Rottenburg. Mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:19) stutzten die Schwaben die „Adler vom Niederrhein”, die zuvor sieben Spiele in Serie nicht verloren hatten. Besonders zum Ende der Sätze drehte Rottenburg vor 1900 Zuschauern in der Paul-Horn-Arena mächtig auf und holte sich durch zwei Aufschlagserien von René Bahlburg und Dirk Mehlberg die entscheidenden Punkte. „Vor dieser Leistung ziehe ich den Hut: Wir sind immer ruhig geblieben und haben unsere Chancen super genutzt”, freute sich TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Der TVR belegt mit 8:8 Punkten den sechsten Rang der Tabelle.

Dürens Aufholjagd wird nicht belohnt, Dresden verliert das Kellerduell

Nur knapp davor auf Rang fünf rangiert evivo Düren, das nach einem tollen Saisonstart nun bereits das vierte Spiel in Serie verlor. Gegen den TV Ingersoll Bühl hatten die Gastgeber mit 2:3 (25:20, 12:25, 20:25, 25:22, 11:15) das Nachsehen. Nachdem Bühl deutlich die Hoheit im Spiel übernommen hatte, kämpfte sich Düren im vierten Satz zurück in die Partie und erzwang den Tiebreak. „Hier haben wir dann zwei, drei Fehler zu viel gemacht. Das ist unserer Unerfahrenheit geschuldet”, sagte evivo-Trainer Michael Mücke. „Trotzdem ein Kompliment an meine Mannschaft: Wir sind nach dem Tiefpunkt im zweiten Satz gegen einen starken Gegner stark zurückgekommen.”

Aufsteiger VC Dresden war am Wochenende auswärts gleich doppelt gefordert. Am Samstagabend fuhren die Sachsen beim Pflichtsieg (3:0, 25:18, 14:25, 18:25) gegen den außer Konkurrenz spielenden Nachwuchs vom VC Olympia die ersten Punkte der Saison ein. Am Sonntagnachmittag unterlagen die Männer von Trainer Sven Dörendahl im Kellerduell bei den Netzhoppers KW-Bestensee mit 0:3 (21:25, 19:25, 18:25) und bleiben dadurch Vorletzter.

*40 Spiele live und on demand auf www.DVL-live.tv*

Ergebnisse

1. Liga Männer

24.11. | VCO Berlin – VC Dresden  | 0:3 (18:25, 14:25, 18:25) 24.11. | evivo Düren – TV Ingersoll Bühl | 2:3 (25:20, 12:25, 20:25, 25:22, 11:15) 24.11. | CV Mitteldeutschland – BERLIN RECYCLING Volleys | 0:3 (21:25, 19:25, 21:25) 24.11. | TV Rottenburg – Moerser SC | 3:0 (25:21, 25:22, 25:19) 25.11. | Generali Haching – VfB Friedrichshafen | 3:2 (25:23, 21:25, 22:25, 25:20, 15:12) 25.11. | NETZHOPPERS KW-Bestensee – VC Dresden  | 3:0 (25:21, 25:19, 25:18)

Die kommenden Termine

DVV-Pokal, Viertelfinale

28.11.12 | 19:30 | evivo Düren – VfB Friedrichshafen | Arena Kreis Düren

28.11.12 | 19:30 | Moerser SC – CV Mitteldeutschland | RWE-Sporthalle

28.11.12 | 20:00 | SVG Lüneburg – Generali Haching | Gellersenhalle

28.11.12 | 20:00 | TV Rottenburg – TV Ingersoll Bühl | Paul-Horn-Arena

1. Liga Männer

30.11.2012 | 20:00 | VC Dresden  – TV Rottenburg | Margon Arena

01.12.2012 | 19:30 | BERLIN RECYCLING Volleys – NETZHOPPERS KW-Bestensee | Max-Schmeling-Halle

01.12.2012 | 19:30 | VfB Friedrichshafen – evivo Düren | ZF Arena

01.12.2012 | 20:00 | TV Ingersoll Bühl – CV Mitteldeutschland | Großsporthalle Bühl

02.12.2012 | 16:00 | Moerser SC – Generali Haching | RWE-Sporthalle

Der Link zur Tabelle:

http://www.volleyball-bundesliga.de/1blmtabelle

Und zum kompletten Spielplan:

http://www.volleyball-bundesliga.de/1blmspielplan

DVL-Presseservice: DVL-App nun auch für das iPhone

DVL-Presseservice: DVL-App nun auch für das iPhone

Ab der Saison 2013/14 wird im deutschen Volleyball von der Bundesliga bis zur Kreisliga die Drei-Punkte-Wertung eingeführt. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Hauptausschuss des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) auf Antrag der Deutschen Volleyball-Liga (DVL).

DVL-Vorsitzender Michael Evers zeigte sich nach der Abstimmung sehr zufrieden: “Mit einem so klaren Abstimmungsergebnis hatte ich nicht gerechnet. Die Weltspitze spielt schon längst nach dieser Wertung. Es ist daher konsequent, dass wir hier nachziehen. Das tut der Leistungssportentwicklung gut und hilft auch bei der Positionierung unseres Sports in Medien und Öffentlichkeit.” Der Antrag erhielt 289 Ja-Stimmen, 94 Nein-Stimmen und 87 Enthaltungen.

Die Drei-Punkte-Wertung wird ab dem 01.07.2013 eingeführt. Mannschaften, die ein Spiel in 3:0 oder 3:1 Sätzen gewinnen, erhalten dann drei Punkte für einen Sieg. Die jeweiligen Verlierer erhalten keinen Punkt. Bei einem 3:2 Sieg erhält der Gewinner zwei Punkte und der Verlierer einen Punkt. Bei Punktgleichheit entscheidet die Anzahl der gewonnenen Spiele über die Tabellenplatzierung. Als nächste Kriterien werden zukünftig der Satzquotient und der Ballquotient herangezogen. Das bisherige Subtraktionsverfahren, wonach Satz- und Balldifferenz maßgeblich waren, wird durch das Divisionsverfahren abgelöst.

Auf internationaler Ebene ist die Drei-Punkte-Wertung seit langem etabliert. Der Weltverband FIVB und der europäischen Verband CEV tragen ihre Wettbewerbe nach diesem Modus aus. Die führenden Nationen der Weltrangliste und des CEV-Rankings haben längst auch auf nationaler Ebene nachgezogen. Dazu zählen unter anderem die Ligen in Brasilien, Russland, Italien, Polen, Serbien, Türkei, Belgien, Griechenland, Bulgarien und Frankreich.