Ganz Bayern steht hinter Vilsbiburg

Ganz Bayern steht hinter Vilsbiburg

Das Pokalfieber steigt

Sonntag ist es endlich soweit: Die Volleyballwelt schaut nach Halle/Westfalen. Am 4. März 2012 findet im Gerry Weber Stadion das Vietentours DVV-Pokalfinale der Frauen (13 Uhr) und Männer (15.30 Uhr) statt. Mit den Roten Raben und Generali Haching stehen zwei bayerische Topklubs im großen Endspiel des deutschen Volleyballs. Nachdem die Roten Raben 2009 erstmals im Finale standen und den Pokalsieg feierten, spielen sie nun zum zweiten Mal in Ostwestfalen um den Pott – diesmal gegen den favorisierten Schweriner SC. Auch die überregionale Medienlandschaft hat sich vom Pokalfieber der beiden bayerischen Finalisten anstecken lassen.

So war Rote Raben Libera und Nationalspielerin Lenka Dürr in den letzten Tagen nicht nur im Trainingsstress, sondern auch im Kamera-Stress. Vier Tage lang wurde sie von diversen Kamerateams begleitet und von Redakteuren interviewt. „Das ist alles auf einmal natürlich auch viel Arbeit, aber nur so können wir Volleyball in Deutschland populärer machen“, weiß die 21-Jährige, die sich augenzwinkernd mittlerweile als Dreh-Expertin bezeichnet.

Rund 400 Rote Raben Fans brechen am Wochenende nach Halle/Westfalen auf, um Dürr und ihr Team ab 13 Uhr im Gerry Weber Stadion zu unterstützen. Schützenhilfe bekommen sie dabei von den Generali Haching Anhängern, denn natürlich sind auch sie alle in Rot gekleidet und bilden gemeinsam als bayerische Fanfraktion einen knapp 800 Mann starken Fanblock. Und all jene, die den Weg von 640 Kilometern nicht auf sich nehmen können, werden das Spektakel im heimischen Wohnzimmer am Computer verfolgen. Die beiden Endspiele werden live auf www.laola1.tv übertragen, um jeden Volleyballfan mitfiebern zu lassen. Emotional wird dieser Tag ganz sicher auch für Bürgermeister Helmut Haider, der bereits am Samstag mit seiner Familie im Fanbus in Richtung Ostwestfalen sitzt.

„Wir wissen, dass wir uns auf unsere Fans verlassen können, schließlich haben sie uns auch schon in Stuttgart während des Halbfinals zum Sieg getragen“, freut sich Rote Raben Trainer Guillermo Gallardo auf den starken Rückhalt im Publikum.

Aber für die Fans daheim gibt es auch den Medienservice im Fernsehen: Das ZDF strahlt am Sonntagnachmittag in der Sportreportage ab 17.10 Uhr einen Beitrag über das Pokalfinale aus. Im Vorfeld berichtete das Bayerische Fernsehen in „Blickpunkt Sport – das Magazin“ am Montag über die beiden bayerischen Pokalfinalisten und besuchte beide Klubs noch einmal unter der Woche für einen Beitrag im ARD-Mittagsmagazin.

 

Die bayerischen Fans sind für das Pokalfinale gerüstet: Die beiden Fanclubs „RabenPower“ und „D’Springdeiferl“ werden gemeinsam trommeln (Foto: Wedegärtner)

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”
Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

DVL-Presseservice: Pokalfinalisten erfolgreich – Suhl sichert Play-offs, Aachen die Klasse

DVL-Presseservice: Pokalfinalisten erfolgreich – Suhl sichert Play-offs, Aachen die Klasse

Hochkonzentriert und selbstbewusst zum Showdown: Vilsbiburg und Schwerin marschieren im Gleichschritt in Richtung Vietentours DVV-Pokalfinale am kommenden Wochenende. Eine Woche vor dem Aufeinandertreffen im westfälischen Volleyballmekka Halle meisterten beide Klubs ihre keineswegs leichten Aufgaben in der Liga souverän.

Die Roten Raben siegten mit 3:1 (16:25, 25:15, 25:20, 25:18) bei Vorjahres-Pokalsieger Smart Alianz Stuttgart und bestätigten damit das Halbfinal-Ergebnis von Ende Dezember. Nach einem verschlafenen ersten Durchgang steigerten sich die Niederbayerinnen von Satz zu Satz und holten sich letztlich einen ungefährdeten Erfolg. „Die zwei Punkte sind nicht nur wichtig im Hinblick auf die Play-offs, sondern dieser Sieg lässt uns auch mit einem guten Gefühl ins Pokalfinale gehen”, sagte Trainer Guillermo Gallardo.

Finalgegner Schweriner SC blieb im Nordduell gegen VT Aurubis Hamburg ebenfalls nicht ganz fehlerfrei, durfte sich aber dennoch beim 3:1 (30:28, 19:25, 25:12, 25:23)-Sieg über eine gelungene Pokalfinal-Generalprobe freuen. Nach der knapp verpassten Europapokal-Sensation am Donnerstag beim italienischen Tabellenführer Yamamay Busto Arsizio (Endstand 2:3) waren die Spielerinnen von Trainer Teun Buijs etwas müde in die Partie gestartet. Doch nach knapp gewonnenem ersten und klar verlorenem zweiten Durchgang setzte sich die bessere Klasse der Schwerinerinnen durch. Erst im abschließenden vierten Satz bäumten dich die Hamburgerinnen noch einmal auf. Doch schließlich konnte Schwerin den fünften Satzball zum 3:1-Endstand verwandeln.

Münster knackt Köpenicks Heimserie

Verfolger Münster konnte sich nach dem schweren Auswärtsspiel beim Köpenicker SC ebenfalls über zwei Punkte freuen. Das Team von Trainer Axel Büring knackte die Heimserie der Gastgeberinnen und gewann mit 3:1 (25:23, 19:25, 25:17, 25:20). Damit ist der USC erst das dritte Team, das in dieser Saison die Punkte aus Köpenick entführen konnte. „Wir wussten, was uns in Köpenick erwartet und haben sehr gut dagegengehalten. Das macht mich stolz“, sagte Büring der Münsterschen Zeitung.

Mit dem 3:1 (23:25, 25:17, 25:21, 25:18) gegen den 1. VC Wiesbaden hat sich der VfB Suhl bereits drei Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde die Play-off-Teilnahme gesichert. Zwischen den Europapokal-Höhepunkten gegen Iller Bankasi Ankara im Challenge Cup Viertelfinale agierten die Thüringerinnen auch gegen Wiesbaden risiko- und spielfreudig sowie kampf- und nervenstark. Vor allem Spielführerin Claudia Steger und Vendula Merkova lieferten in dem Vier-Punkte-Spiel eine tolle Leistung gegen Regina Burchardt & Co. ab.

Spannendes Abstiegsduell zwischen Sinsheim und Potsdam

Im Abstiegskampf ist den envacom volleys sinsheim der zweite Erfolg in Serie gelungen. Beim Tabellenvorletzten Bayer 04 Leverkusen siegten die Spielerinnen von Trainer Stefan Bräuer mit 3:1 (25:16, 23:25, 25:20, 31:29). In einem Nervenspiel konnte der Coach nicht ganz zufrieden mit seinem Team sein, doch „am Ende zählt nur der Sieg”, sagte Bräuer. Leverkusen verspielte auch seine letzte theoretische Chance auf den Klassenverbleib. Sinsheim zog damit drei Spieltage vor Ende der Normalrunde mit dem SC Potsdam gleich. Die Brandenburgerinnen verloren beim Dresdner SC mit 0:3 (19:25, 20:25, 18:25). Obwohl ersatzgeschwächt wurden die Elbestädterinnen ihrer Favoritenrolle erneut souverän gerecht.

Alemannia Aachen setzte sich wie erwartet 3:0 (25:15, 25:19, 25:16) gegen das Zurich Team VCO Berlin durch und hat damit den Klassenverbleib sicher. „Wir haben die Berlinerinnen von Beginn an mit unseren Aufschlägen unter Druck gesetzt“, analysierte Aachens Trainer Stefan Falter. „Die Chance, das Tal der Tränen zu verlassen war da und wir haben sie genutzt.“

Ergebnisse vom 25. Februar 2012

1. Liga Frauen

25.02.2012 Dresdner SC – SC Potsdam 3:0 (25:19, 25:20, 25:18)
25.02.2012 Schweriner SC – VT Aurubis Hamburg 3:1 (30:28, 19:25, 25:12, 25:23)
25.02.2012 Köpenicker SC – USC Münster 1:3 (23:25, 25:19, 17:25, 20:25)
25.02.2012 Alemannia Aachen – Zurich Team VCO Berlin 3:0 (25:15, 25:19, 25:16)
25.02.2012 TSV Bayer 04 Leverkusen – envacom volleys sinsheim 1:3 (16:25, 25:23, 20:25, 29:31)
25.02.2012 Smart Allianz Stuttgart – Rote Raben Vilsbiburg 1:3 (25:16, 15:25, 20:25, 18:25)
25.02.2012 VfB Suhl – VC Wiesbaden 3:1 (23:25, 25:17, 25:21, 25:18)

Die nächsten Termine

CEV-Cup (Challenge Round, Rückspiel)
28.02.2012 19:00 Schweriner SC – Yamamay Busto Arsizio/ITA (Arena Schwerin)

Challenge Cup (Viertelfinale, Rückspiel)
29.02.2012 19:30 VfB Suhl – Iller Bankasi Ankara/TUR (Sporthalle Wolfsgrube)

Vietentours DVV-Pokalfinale
04.03.2012 13:00 Schweriner SC – Rote Raben Vilsbiburg (GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen)

Der Link zur Tabelle:
http://www.volleyball-bundesliga.de/1blftabelle

und zum kompletten Spielplan:
http://www.volleyball-bundesliga.de/1blfspielplan

400 Rote Raben fahren zum DVV-Pokalfinale

400 Rote Raben fahren zum DVV-Pokalfinale

In anderthalb Wochen ist es endlich soweit: Am 4. März kämpfen die Roten Raben ab 13 Uhr im Frauen-Finale des DVV-Pokals gegen den Schweriner SC um den ersten Titel in dieser Saison. Im Anschluss wird das Endspiel der Männer zwischen Generali Haching und dem VfB Friedrichshafen ausgetragen. Und das alles vor einer Volleyball-Traumkulisse von rund 10.000 Zuschauern! „Dass davon fast 400 Rote Raben Fans sind, ist einfach perfekt“, schwärmt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführender Gesellschafter des Pokalfinalisten aus Vilsbiburg. „Denn Niederbayern liegt ja mit 620 Kilometern nicht gleich um die Ecke. Es freut mich wirklich sehr, dass unsere Fans eine solche Anstrengung auf sich nehmen, um unser Team zu unterstützen.“

Dass so viele an der Fanfahrt zu Spezialpreisen von 49 bzw. 99 Euro teilnehmen können, machen Zuschüsse der Sponsoren Flottweg AG, Dräxlmeier Group, Autohaus Ostermaier, Druckerei Schmerbeck und Residenz Konrad möglich.

Und nicht nur niederbayerische Volleyball-Begeisterte werden in roten Fanshirts im Gerry Weber Stadion sitzen. Der oberbayerische Fanblock von Generali Haching schließt an den der Roten Raben an: „Wir rechnen auch mit rund 350 Anhängern. Dieser Fanzusammenschluss zwischen Vilsbiburg und Unterhaching ist für die Teams sehr wichtig, denn schließlich halten wir in Bayern zusammen!“, weiß Hachings Manager Josef Köck, der mit seinem Team den vierten Titel in Folge anstrebt.

Die beiden bayerischen Fanclubs „RabenPower“ und „D’Springdeiferl“ haben jedenfalls schon zwei Generalproben in Unterhaching und Vilsbiburg hinter sich und sind für das Saisonhighlight mit gemeinsamem Trommel-Rhythmus bestens gerüstet.

„Wir wissen, dass wir genau wie in der Vilsbiburger Ballsporthalle auch im Gerry Weber Stadion auf unsere Fans zählen können. Denn wir nehmen den Jubel und die Unterstützung wahr und das ist unheimlich motivierend“, freut sich Libera Lenka Dürr auf die große Fankulisse in Rot, die jene von 2009 weit übertrifft. „Es ist aber nicht nur ein Kribbeln, wenn man vor 10.000 Leuten spielt, das würde ich als Beben beschreiben! Denn es ist alles sehr viel größer und lauter, aber wir lassen uns dann von unseren Fans wie schon vor drei Jahren gegen Dresden mitreißen und am Ende war es einfach schön“, so die 21-jährige Pokalsiegerin von 2009.

Viele Grüße aus dem “Raben-Nest”
Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

Rekordkulisse bei 2:3-Niederlage im Spitzenspiel gegen Schwerin

Rekordkulisse bei 2:3-Niederlage im Spitzenspiel gegen Schwerin

Die Roten Raben haben das Spitzenspiel des 22. Spieltages gegen den Schweriner SC mit 2:3 (14:25, 25:21, 25:22, 18:25, 8:15) verloren und bleiben aber weiterhin Tabellenführer. Die Stimmung in der mit einer Rekordkulisse von 1709 Zuschauern wie auch die Partie boten auf jeden Fall schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das Pokalfinale. In 110 Spielminuten erlebten die Rote Raben Fans mit ihrem Team ein Auf und Ab der Gefühle. „Nach dem ersten Satzverlust hatten wir wieder ins Spiel gefunden. Ab dem vierten Satz haben wir dann aber zu viele Fehler gemacht”, analysiert Kapitän Lina Meyer. „Jetzt steht es vor dem Pokalfinale 1:1 nach Spielen und es ist weiterhin alles offen!”

Es sollte das im Vorfeld angekündigt hoch brisante Spiel werden: Die beiden Trainer der Pokalfinalisten Rote Raben und des Schweriner SC schickten beide ihre Top-Besetzungen auf das Feld. „Schwerin ist einen Tick besser besetzt, unser Kollektiv konnte heute nicht ganz dagegen halten. Unser Gegner war heute konstanter und hat deshalb verdient gewonnen”, erklärt Guillermo Gallardo. Sein Gegenüber Teun Buijs: „Beide Teams haben ein großes Spiel gemacht, gut gekämpft und wir haben im fünften Satz einfach mehr Glück gehabt und mit tollen Aufschlägen gewonnen.”

Im ersten Satz fanden die Roten Raben nicht ins Spiel und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Die erste Auszeit von Guillermo Gallardo beim 3:6 zeigte auch nicht die erhoffte Wirkung und der Abstand vergrößerte sich auf 9:16. Der SSC-Block stand gut, erzielte sechs direkte Punkte und auch in Aufschlag und Angriff waren die Gäste druckvoller, allen voran Trainer-Tochter Anne Buijs.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann das erwartet enge Spiel. Bis zum 12:12 konnte sich keine Mannschaft so recht absetzen. In dieser Phase machte Rote Raben Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces den Unterschied und ihr Team zwang Teun Buijs, bei 19:16-Führung der Roten Raben, eine Auszeit zu nehmen.Ein Ass folgte von Jennifer Todd brachte sie vier Punkte in Front. Den folgenden langen Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen von Lenka Dürr und Denise Hanke entschieden die Schwerinerinnen für sich und verkürzten damit auf drei Punkte. Doch Lina Meyer und Co. ließen sich den Satzausgleich mit 25:21 nicht mehr nehmen.

Einen ähnlichen Verlauf nahm auch der dritte Durchgang, jetzt mit Mira Djuric auf der Diagonalposition der Gastgeberinnen. Nun stand auch der Block besser, wobei am Ende die Roten Raben insgesamt nur 10 gegen 19 SSC-Blockpunkte aufweisen sollten. Nach der 2:1-Satzführung verloren sie allerdings den Faden. Schnell zogen die Gäste auf und davon (6:16) und erzwangen mit 18:25 den Tie-Break. Und auch im entscheidenden Kapitel unterliefen den Roten Raben ungewohnt viele Fehler, verlor ihn so deutlich mit 8:15. „Gegen das bestbesetzte Team Deutschlands darf man auch mal 2:3 verlieren”, so Gallardo.

Als wertvollste Spielerinnen wurden Lina Meyer und Anja Brandt gewählt. Die Rote Raben Kapitänin steuerte mit 16 Punkten die meisten für ihr Team bei. Auf der anderen Seite waren Mira Topic (20) und Anne Buijs (19) die Topscorer.

Lenka Dürr hatte es bereits vor dem Spitzenspiel in der Pressekonferenz gesagt: „Ich glaube nicht, dass das Ergebnis heute Einfluss auf das Finale haben wird. Das Spiel am 4. März geht schließlich genau so von 0:0 los und wir werden mit Vollgas hineingehen. Schwerin hat viele starke Einzelspielerinnen und sind auf jeder Position sehr gut besetzt. Gleichzeitig sind sie als Mannschaft ähnlich kompakt wie wir.”

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

LIVE Volleyball Bundesliga – Rote Raben : Schweriner SC

Volleyball Bundesliga LIVE – Rote Raben : Schweriner SC – 2:3

am: Samstag
den: 18.02.2012
um: 20:00 Uhr
Ballsporthalle Vilsbiburg

LIVE – aus Vilsbiburg


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Die Teams:
Rote Raben Vilsbiburg : Schweriner SC

ViB24.TV und Rote Raben Vilsbiburg Volleyball Bundesliga

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LIVE Volleyball Bundesliga – Rote Raben : VC Wiesbaden – Raben feiern neunten Sieg in Folge

Rote Raben feiern neunten Sieg in Folge

Die Roten Raben setzen ihre Siegesserie fort: Mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:18, 25:20) gewinnen sie am 21. Bundesligaspieltag gegen den VC Wiesbaden. 915 Zuschauer fanden den Weg in die Ballsporthalle und bekamen 105 Spielminuten mit zahlreichen langen und teils spektakulären Ballwechseln zu sehen. „Anfangs waren wir ein wenig von der Rolle, haben uns aber dann gefangen”, erklärt Rote Raben Spielführerin Lina Meyer.

Zwar gingen die Roten Raben zu Spielbeginn direkt mir drei erfolgreichen Blocksund zwei Angriffspunkten mit 5:1 in Führung und bauten diese zur ersten technischen Auszeit auf 8:2 aus. Doch auch Wiesbaden kann blocken und angreifen: So schrumpfte der Vorsprung innerhalb der nächsten Minuten – auch aufgrund drei Eigenfehlern der Roten Raben – auf einen Punkt zum 9:8. Hier nahm Guillermo Galalrdo seine erste Auszeit. Jedoch übernahmen die Gäste alsbald die Führung sodass sein Team immer im Hintertreffen war und beim 20:24 vier Satzbälle gegen sich hatte. Drei konnten die Roten Raben noch abwehren, doch der vierte war für Lina Meyer in der Abwehr unerreichbar. So gaben sie trotz der Anzahl von sechs Blockpunkten aber nur einer Angriffsquote von 29 Prozent den ersten Satz ab.

In Durchgang Nummer zwei setzten sich die Roten Raben zur ersten technischen Auszeit mit drei Punkten ab (8:5). Doch Wiesbaden kam wieder bis auf einen Zähler heran. Um mehr Druck in den Außenangriff zu bringen, wechselte Guillermo Gallardo beim 12:12 Sarah Petrausch für Myrthe Schoot ein – und das wirkte. Jennifer Todd bewies ebenso ihre Klasse im Schnellangriff und so zogen die Roten Raben auf 17:13 davon. Diesen Vorsprung ließen sie sich trotz einer kleinen Aufschlagserie von VCW-Kapitänin Regina Burchardt nicht nehmen und machten mit 25:21 den Sack zu.

In den Kapiteln drei und vier gingen die Hausherrinnen ab Satzmitte mit einigen Punkten in Front, ließen den VC peu a peu wieder herankommen, ließen es aber zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. So schnappten sie sich den neunten Sieg in Folge mit 25:18 und 25:20.

Anteil am Erfolg der Roten Raben hat auch das Mentaltraining, das in dieser Saison seinen festen Platz im Trainingsplan hat. So führte Annette Reiners in Zusammenarbeit mit Steffen Kirchner im Vorfeld der drei Top-Spiele gegen Münster, Wiesbaden und dann Schwerin eine halbtägige Mental-Einheit mit der Mannschaft durch. „Nach dem Satzverlust mussten wir uns wieder aufbauen – und besonders im Kopf stark sein”, erklärte Lena Möllers im Anschluss, „da hilft uns das Mentaltraining sehr.”

Besonders stark sind die Roten Raben in dieser Saison über die Mitte: Renata Cristina de Jesus Benedito und Jennifer Todd waren einmal mehr mit 15 bzw. 14 Zählern die erfolgreichsten Punktesammlerinnen. Die nach ihrer vierwöchigen Verletzungspause ins Team zurückgekehrte Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces folgte trotz nur zwei gespielten Sätze mir 11 Punkten. Zuspielerin Lena Möllers wurde indes zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen zur wertvollsten Spielerin ernannt. Guillermo Gallardo überreichte Ksenija Ivanovic die silberne MVP-Medaille. Sie punktete 14 Mal gegen die Roten Raben.Volleyball Bundesliga LIVE – Rote Raben : VC Wiesbaden

Rote Raben : VC Wiesbaden – aus Vilsbiburg


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Die Teams:
Rote Raben Vilsbiburg : VC Wiesbaden

ViB24.TV und Rote Raben Vilsbiburg Volleyball Bundesliga

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