Renata Cristina de Jesus Benedito fällt mit Wadenbeinkopf-Bruch aus

Renata Cristina de Jesus Benedito fällt mit Wadenbeinkopf-Bruch aus

Hiobsbotschaft für die Roten Raben: Mittelblockerin Renata Cristina de Jesus Benedito wird dem Bundesliga-Team von Guillermo Gallardo noch circa acht Wochen fehlen. Die 27-Jährige hat sich „eine komplexe Band-Knochen-Verletzung mit Bruch des Wadenbeinköpfchens zugezogen. Es bedarf nun einer längeren Schienen- und Stabilisationsbehandlung“, erklärt Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Attenberger. Voraussichtlich ist sie Ende Januar wieder einsatzfähig.

Dieser Ausfall trifft die Roten Raben hart: Die Brasilianerin hat sich seit ihrer Ankunft in Vilsbiburg als echter Glücksfall für die neuformierte Mannschaft erwiesen und jede gegnerische Feldabwehr mit ihren Schnellangriffen vor fast unlösbare Probleme gestellt.

„Für uns ist das natürlich sehr schlimm und es trifft uns unerwartet, aber so ist nun mal der Sport – Verletzungen passieren“, weiß auch Guillermo Gallardo. Der Argentinier ist froh, dass er mit Jennifer Todd, Daniela Lanner Mapeli und Neuzugang Yessica Maria Paz Hidalgo noch drei weitere Mittelblockerinnen in seinem Team hat. So haben sich die Roten Raben auch ohne Renata Cristina de Jesus Benedito beim Meister Schweriner SC durchgesetzt.

Die Verletzung der Brasilianerin ist – wie jeder Knochenbruch – schmerzhaft, heilt aber meist unkompliziert und muss nur selten operiert werden. „Jetzt heißt es für Renata Cristina leider abwarten, bis es von selbst verheilt. Sie beginnt aber schon wieder unter der Anleitung unseres Athletiktrainers Toni Brandmeier mit dem Rehatraining“, erklärt Teammanager André Wehnert, der weiß, dass sich die Roten Raben auf ihre medizinische Abteilung aus kompetenten und erfahrenen Ärzten und Physiotherapeuten hundertprozentig verlassen können.

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

Renata Cristina de Jesus Benedito

Auf den Sieg im Bundesliga-Spitzenspiel folgt nun erste Aufgabe im Europapokal

Auf den Sieg im Bundesliga-Spitzenspiel folgt nun erste Aufgabe im Europapokal

Nach dem klaren 3:1-Erfolg über den amtierenden Deutschen Meister und Champions League-Teilnehmer Schweriner SC sind die Roten Raben nun am Mittwoch, 30. November, um 20:15 Uhr in der Ballsporthalle noch eine Stufe höher gefordert: Im Hinspiel der ersten Runde des CEV Cups empfangen Lina Meyer und Co. das ukrainische Top-Team Khimik YUZHNY. „Wir wollen die Siegesserie aus der Liga nun im Europapokal fortsetzen!“, weiß der Geschäftsführer Sport und Teammanager der Roten Raben, André Wehnert, um die Stärke der Mannschaft, die nach sechs Spieltagen ungeschlagen die Tabelle anführt.

Die Ukrainerinnen stellen eine relativ junge Mannschaft, die Spielerinnen sind zwischen 19 und 29 Jahre alt. Die Älteste ist Libera Oksana Bibik, 28 Jahre alt ist Zuspielerin Dar’ya Ozbek. Damit verfügen sie im Gegensatz zu den Roten Raben schon einmal auf den ersten Blick einen Vorteil in Sachen Erfahrung im Spielaufbau – mit Lenka Dürr, Lena Möllers, Mona El-Wassimy (alle Jahrgang 1990) und Anna Pogany (Jahrgang 1994) sind diese Positionen vergleichsweise mit Youngsters besetzt. Doch gerade Dürr und Möllers müssen sich vor dem Vergleich nicht scheuen, beide haben schon über 40 Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft bestritten. Und Lenka Dürr konnte zuletzt beim World Cup gegen die USA oder Italien wertvolle Spielpraxis auf höchstem internationalem Niveau sammeln.

Die Zuschauer erwartet also ein großer Volleyball-Abend in der neuen Ballsporthalle, in der erstmals ein offizielles Europapokalspiel ausgetragen wird! Doch nicht nur für die Spielstätte der Roten Raben ist es eine Premiere: So ist es auch für Kapitän Lina Meyer „sehr spannend, denn anders als die meisten aus unserer Mannschaft ich habe noch nie Europapokal gespielt. Schon das Trainieren auf dem extra dafür ausgelegten Hallenboden war heute etwas Besonderes“, schildert die 27-jährige Außenangreiferin und fiebert der Partie entgegen: „Wir haben mit dem Sieg gegen Schwerin viel Selbstvertrauen getankt, gerade in Anbetracht der ungünstigen Vorzeichen und des dezimierten Kaders. Das hat uns gestärkt und das wollen wir Mittwoch auch wieder zeigen!“

Die Regelung für das Erreichen der nächsten Runde ist dieselbe wie in der vergangenen Saison: Es kommt die Mannschaft weiter, die beide Spiele gewinnt. Bei einem Sieg und einer Niederlage entscheidet der Golden Set, der direkt im Anschluss an das Rückspiel erfolgt. „Trotzdem wollen wir natürlich mit einem Sieg vorlegen, um am 8. Dezember selbstbewusst in der Ukraine aufzuschlagen“, so Guillermo Gallardo. „Prinzipiell gilt natürlich, dass wir von Runde zu Runde denken.“

Letztes Jahr setzten sich die Roten Raben im CEV Cup zunächst gegen Stiinta Bacau aus Rumänien durch, im Viertelfinale schieden sie trotz Heimsieg im Rückspiel dann unglücklich gegen den spanischen Valeriano Alles Menorca im Golden Set aus. 2009 schafften die Roten Raben allerdings mit dem Einzug in das Final Four eine Sensation: „Es wäre natürlich schön, wenn wir dieses Jahr wieder das Final Four erreichen“, zeigt sich Vize-Europameisterin Lenka Dürr zuversichtlich „und mit unseren Fans im Rücken ist diese Saison sehr viel möglich!“

Tickets für diesen Volleyball-Leckerbissen gibt es schnell und bequem über den Online-Ticket-Shop unterwww.roteraben.de und sind darüber hinaus in der Geschäftsstelle (Seyboldsdorfer Str. 20), bei Rad & Sport Bauer (Frontenhausener Str. 44) sowie allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”
Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

DVL-Presseservice: Tabellenführer Vilsbiburg gewinnt Spitzenspiel bei Meister Schwerin – Köpenick besiegt Potsdam im Kellerderby

DVL-Presseservice: Tabellenführer Vilsbiburg gewinnt Spitzenspiel bei Meister Schwerin – Köpenick besiegt Potsdam im Kellerderby

Kraftvoll, explosiv und immer auf der Überholspur – das sind Attribute, mit denen sich auch die Spielerinnen des Dresdner SC identifizieren können. Da kam die Idee nicht von ungefähr, sich für den neuen Jahreskalender auf einer „Harley Davidson” fotografieren zu lassen. Die schmucken Motive durften die Fans erstmals bei der Vorstellung des Kalenders im Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin bestaunen. Sportlich war der 3:1 (25:15, 25:15, 25:27, 25:15)-Erfolg für den DSC aber mit Ausnahme des dritten Durchgangs nicht mehr als eine gemütliche Spazierfahrt. Viel schwerer hatten es da die Roten Raben aus Vilsbiburg: Der Tabellenführer nahm mit einem 3:1 aber auch die Hürde Schweriner SC und bleibt nach der World Cup-Pause weiter ungeschlagen. Härteste Verfolger sind der VC Wiesbaden, der mit 3:2 in Stuttgart gewann, und der VfB Suhl, der den USC Münster mit 3:1 in die Schranken wies.

Beim Blick auf den Kader der Roten Raben bekommt das 3:1 (25:21, 15:25, 25:20, 25:16) beim Schweriner SC einen noch höheren Stellenwert. Denn Vilsbiburgs Coach Guillermo Gallardo konnte wegen einer Grippewelle nur neun Namen in den Spielberichtsbogen eintragen – inklusive Neuzugang Yessica Paz Hidalgo, die erst seit dieser Woche den Mittelblock verstärkt. „Ich bin mehr als zufrieden”, freute sich Gallardo. „Wir haben ein wichtiges Spiel verdient gewonnen. Darauf können wir stolz sein. Unter diesen Umständen war das nicht zu erwarten.” Auch vom Satzausgleich ließen sich die Gäste nicht beeindrucken, agierten im Angriff druckvoller als der SSC. Diagonalspielerin Liana Mesa Luaces steuerte überragende 28 Punkte zum Sieg bei.

Mit 0:2-Sätzen lag der Köpenicker SC gegen den SC Potsdam zurück, drehte die Partie aber mit großem Einsatz und durfte am Ende über ein 3:2 (23:25, 17:25, 25:20, 25:15, 25:13) jubeln. Dementsprechend erleichtert war KSC-Trainer Gil Ferrer Cutino: „Wir haben sehr nervös begonnen, danach aber hat mein Team gut reagiert und das Spiel aus einer stabilen Abwehr heraus kontrolliert.” Sell und Dröger ragten aus einer homogenen KSC-Mannschaft heraus.

„Suhl war besser”, zeigte sich Axel Büring, Trainer des USC Münster, nach dem 1:3 (25:18, 22:25, 23:25, 15:25) beim VfB Suhl als fairer Verlierer. „Die größere Qualität im Außenangriff und in der Mitte gaben den Ausschlag.” Der VfB reagierte auf den starken Beginn des USC mit taktischen Umstellungen im Annahmeriegel. Und im Angriff setzte Martina Utla die entscheidenden Akzente. „Das war ein echter Gradmesser für uns”, betonte VfB-Coach Felix Koslowski. Allerdings waren die Gedanken schon beim ersten Europapokal-Auftritt der Vereinsgeschichte gegen Innsbruck. „Das ist für den Verein, für die Region, für uns alle schon etwas ganz Besonderes. Wir sind alle sehr aufgeregt.” Beim USC fällt Andrea Berg wegen einer Augenverletzung, die sich die Spielführerin im Training zuzog, auch gegen Sinsheim aus.

Den erwartet spannenden Schlagabtausch lieferten sich Smart Allianz Stuttgart und der 1. VC Wiesbaden. „Wir waren einfach heißer auf den Sieg”, sagte Andreas Vollmer, Trainer des VCW, nach dem 3:2 (25:21, 22:25, 25:22, 17:25, 15:9). Stuttgarts Trainer Jan Lindenmair war indes die Enttäuschung anzumerken: „Wir haben in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler gemacht.” Die Unterschiede zwischen beiden Teams waren aber minimal – lediglich in der Annahme hatten die Gäste die bessere Quote. Topscorerin war Wiesbadens Kapitän Regina Burchardt mit 24 Punkten.

Aufsteiger Bayer Leverkusen wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Auch VT Aurubis Hamburg war beim 0:3 (18:25, 19:25, 17:25) eine Nummer zu groß. „Uns fehlt das Quentchen Erfahrung”, weiß Co-Trainer Markus Udelhofen. „15 bis 19 Punkte sind immer drin, aber danach machen wir zu viele einfache Fehler.” Überragende Spielerin auf dem Parkett war Hamburgs Außenangreiferin Souza. Und wann gibt’s den ersten Bayer-Sieg? „Natürlich am nächsten Wochenende”, schmunzelt Markus Udelhofen. Der Gegner dann heißt Sinsheim…

Nie in Gefahr war das 3:1 (25:15, 25:15, 25:27, 25:15) des Dresdner SC gegen den VC Olympia Berlin. Für das Team von Trainer Alexander Waibl war es der vierte Sieg in Folge, während der VCO weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis warten muss.

Am Mittwoch steigt das Stadtderby zwischen dem Köpenicker SC und dem VC Olympia. Zeitgleich wollen die Volleys aus Sinsheim gegen den USC Münster ihren ersten Saisonsieg feiern. Am Samstag blickt die Liga dann gespannt Richtung Norden, wo VT Aurubis Hamburg zum ersten Spiel in der CU-Arena den Schweriner SC erwartet. Im Verfolger-Duell stehen sich der VC Wiesbaden und der VfB Suhl gegenüber. Sinsheim hat Leverkusen zu Gast, während Tabellenführer Vilsbiburg Pokalsieger Stuttgart erwartet. Weitere Partien: VCO Berlin gegen Aachen, Münster gegen Köpenick und Potsdam gegen Dresden.

Unter der Woche stehen aber auch die nächsten Europapokal-Aufgaben für die DVL-Klubs auf dem Programm. Schwerin (Dienstag zuhause ab 19 Uhr) und Dresden (auswärts am Mittwoch ab 19.30 Uhr) starten in der Champions League mit Spielen gegen Istanbuler Teams. Im CEV-Cup muss Stuttgart bei Istres Ouest Provence in Frankreich antreten (Mittwoch ab 20 Uhr). Vilsbiburg erwartet am gleichen Tag Khimik Yizhny aus der Ukraine (Spielbeginn 20.15 Uhr). Im Challenge Cup trifft der VfB Suhl am Mittwoch auf Tirol Innsbruck aus Österreich (Spielbeginn 19.30 Uhr).

Ergebnisse vom 26./27. November:

1. Liga Frauen
Schweriner SC – Rote Raben Vilsbiburg 1:3 (21:25, 25:15, 20:25, 16:25) Köpenicker SC Berlin – SC Potsdam 3:2 (23:25, 17:25, 25:20, 25:15, 15:13) Smart Allianz Stuttgart – 1. VC Wiesbaden 2:3 (21:25, 25:22, 22:25, 25:17, 9:15) TSV Bayer Leverkusen – VT Aurubis Hamburg 0:3 (18:25, 19:25, 17:25) VfB Suhl – USC Münster 3:1 (18:25, 25:22, 25:23, 25:15) Dresdner SC – VC Olympia Berlin 3:1 (25:15, 25:15, 25:27, 25:15)

Die nächsten Termine:
Champions-League – Vorrunde:
29.11.2011 19:00 Schweriner SC – Eczacibasi Vitra Istanbul (TUR)
30.11.2011 19:30 Fenerbahce Istanbul (TUR) – Dresdner SC

CEV-Cup – 1/16-Finale:
30.11.2011 20:00 Istres Ouest Provence (FRA)– Smart Allianz Stuttgart
30.11.2011 20:15 Rote Raben Vilsbiburg – Khimik Yuzhny (RUS)
Challenge Cup – 2. Runde:
30.11.2011 19:30 VfB Suhl – Tirol Innsbruck (AUT)

1. Liga Frauen
30.11.2011 19:00 Köpenicker SC Berlin – Zurich Team VCO Berlin (Sporthalle Hämmerlingstraße)
30.11.2011 19:30 envacom volleys sinsheim – USC Münster (Messehalle 6)
03.12.2011 18:00 VT Aurubis Hamburg – Schweriner SC (CU-Arena)
03.12.2011 19:00 1. VC Wiesbaden – VfB Suhl (Sporthalle am 2. Ring)
03.12.2011 19:00 envacom volleys sinsheim – TSV Bayer Leverkusen (Messehalle 6)
03.12.2011 20:00 Rote Raben Vilsbiburg – Smart Allianz Stuttgart (Ballsporthalle Vilsbiburg)
03.12.2011 20:00 Zürich Team VCO Berlin – Alemannia Aachen (Sporthalle Anton-Saefkow-Platz)
04.12.2011 14:30 USC Münster – Köpenicker SC Berlin (Sporthalle Berg Fidel)
04.12.2011 16:00 SC Potsdam – Dresdner SC (Sporthalle Heinrich-Mann-Allee)

Der Link zur Tabelle:
http://www.volleyball-bundesliga.de/1blftabelle

und zum kompletten Spielplan:
http://www.volleyball-bundesliga.de/1blfspielplan

DVL Presseservice

Rote Raben haben in Schwerin ein Ausrufezeichen gesetzt

Rote Raben haben in Schwerin ein Ausrufezeichen gesetzt

Mit 3:1 (25:21, 15:25, 25:20, 25:16) besiegten die Roten Raben den amtierenden Deutschen Meister Schweriner SC in dessen eigener Halle. Vor 1220 Zuschauern benötigte die Mannschaft von Trainer Guillermo Gallardo 105 Spielminuten zum Erfolg. Mit dieser beeindruckenden Leistung haben die Roten Raben die Tabellenführung gefestigt. „Ich bin mehr als zufrieden. Wir haben ein wichtiges Spiel verdient gewonnen. Darauf können wir stolz sein“, erklärt der argentinische Cheftrainer.

Dabei gerieten sie in den ersten drei Durchgängen jedes Mal früh in Rückstand. Schwerin hatte jeweils den besseren Start, zog etwa im ersten Satz dank einer Aufschlagserie von Denise Hanke auf 6:0 davon und lag bei der ersten Technischen Auszeit immer mit zwei bis drei Punkten in Front. In den Sätzen eins und drei drehten die wieder genesene Rote Raben Kapitänin Lina Meyer und ihr Team die Spielstände aber zur zweiten Technischen Auszeit hin und entschieden diese jeweils für sich. Einzig im zweiten Kapitel erholten sie sich nicht vom frühen Rückstand und gaben ihn deutlich mit 15:25 ab. Ebenso klar holten sich die Roten Raben dann aber auch den vierten Satz. „Es war beeindruckend, wie sich die Mädels nie aufgegeben haben und vor allem nach dem zweiten Satz gut zurückgekommen sind“, ist Guillermo Gallardo stolz auf sein Team. „Denn unter diesen Umständen, mit den vielen Erkrankungen und unserer gerade erst zur Mannschaft gestoßenen Mittelblockerin Yessica Maria Paz Hidalgo war das auf keinen Fall zu erwarten.“

Liana Mesa Luaces konnte sich neben dem Sieg auch über ihre vierte goldene MVP-Medaille freuen. Sie punktete 28 Mal – ein absoluter Spitzenwert! Gallardo wählte Patricia Thormann als wertvollste Spielerin auf Seiten des Gastgebers, die mit 16 Zählern ebenfalls Punktbeste ihres Teams war.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Roten Raben nicht: Zwei Heimspiele innerhalb von vier Tagen warten auf die Gallardo-Truppe. Am 30. November steigt in der Ballsporthalle ab 20:15 Uhr das Hinspiel der ersten Runde des CEV Cups gegen Khimik Yuzhny aus der Ukraine. Und am 3. Dezember empfangen die Roten Raben zum nächsten Bundesliga-Topspiel um 20 Uhr Smart Allianz Stuttgart.

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

Virus schwächt Rote Raben vor Spitzenspiel in Schwerin

Virus schwächt Rote Raben vor Spitzenspiel in Schwerin

Es ist das Topspiel des sechsten Bundesliga-Spieltages: Die Roten Raben schlagen am Samstag um 19 Uhr beim Schweriner SC auf. Das Team von Trainer Guillermo Gallardo führt nach fünf Partien als einziges ungeschlagen die Tabelle an, der amtierende Deutsche Meister Schwerin liegt auf Platz drei mit vier Siegen und einer Niederlage.
Die Schwerinerinnen haben sich am Mittwoch im Achtelfinale des DVV-Pokals mit 3:1 gegen den SC Potsdam durchgesetzt. SSC-Trainer Teun Buijs stand fast der komplette Kader zur Verfügung. Nur die Norwegerin Hanne Haugen Aas fehlte aufgrund einer Erkältung.
Die Vorzeichen bei den Roten Raben stehen aber alles andere als günstig: Mehrere Spielerinnen laborieren an einem Magen-Darm-Virus. So musste Gallardo bereits während des Pokal-Spiels in Köln auf Kapitän Lina Meyer, Mona El-Wassimy, Sandra Ittlinger und Anna Pogany verzichten. Noch ist fraglich, ob sie am Samstag einsatzfähig sind.
„Natürlich ist es keine leichte Aufgabe, es ist schließlich ein Spitzenspiel gegen einen Meisterschaftskandidaten, der ebenfalls viele neue Spielerinnen hat. Schauen wir mal, wie die Partie wird“, blickt der argentinische Cheftrainer der Partie dennoch recht gelassen entgegen.
Die Mannschaft befindet sich momentan bis auf die vier Erkrankten und Lena Stigrot, die wegen schulischer Verpflichtungen nach dem 3:0-Sieg gegen den FC Junkersdorf Köln am Mittwochabend wieder direkt mit Teammanager André Wehnert nach Vilsbiburg gefahren ist, noch in Köln, um die Reisestrapazen so gering wie möglich halten.
Am Donnerstag stand neben dem Kraft- und Balltraining auch die Videoanalyse auf dem Programm, um sich unter den gegebenen Umständen bestmöglich auf das Spitzenspiel vorzubereiten. Am Freitag bricht der Rote Raben Tross nach dem Frühtraining in einer der Hallen der Deutschen Sporthochschule, die freundlicherweise von FCJ Köln-Trainer Jimmy Czimek vermittelt wurde, nach Mecklenburg auf.
Am 12. Dezember müssen die Roten Raben im Viertelfinale des DVV-Pokals um 19:30 Uhr beim VfB Suhl antreten.

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

DVL-Presseservice: Erstliga-Teams dominieren im Pokal-Achtelfinale der Frauen – Auslosung für das Viertelfinale

DVL-Presseservice: Erstliga-Teams dominieren im Pokal-Achtelfinale der Frauen – Auslosung für das Viertelfinale

Das war eindeutig: Sechs der sieben am Mittwochabend ausgespielten Partien im DVV-Pokal-Achtelfinale der Frauen endeten mit einem 3:0, lediglich einmal gab es einen Satzerfolg für den Verlierer. Das Kunststück gelang dem SC Potsdam im Auftaktsatz beim Schweriner SC, danach übernahm der Deutsche Meister die Regie und siegte am Ende mit 3:1 (20:25, 25:21, 25:15, 25:19). Im Anschluss fand in der ARENA Schwerin die Auslosung der Viertelfinalspiele statt, die am 12. Dezember ausgetragen werden:

USC Münster – Smart Allianz Stuttgart
VC Wiesbaden – Dresdner SC
Schweriner SC – VT Aurubis Hamburg
Sieger VfB Suhl/envacom volleys Sinsheim – Rote Raben Vilsbiburg

Suhl und Sinsheim tragen am Donnerstag, 24. November, ihr Achtelfinal-Duell aus. In jedem Fall stehen sich acht Erstliga-Teams in der zweiten Hauptrunde gegenüber, die im Achtelfinale die Zweit- und Drittligisten aus dem Wettbewerb geworfen hatten. Mit unterschiedlichen Mühen und Anstrengungen, wie beispielsweise im Duell des Regionalligisten FCJ Köln gegen die Roten Raben Vilsbiburg zu sehen war. Satz eins 25:18 für die Niederbayern und Satz zwei gar mit 25:9. Das hörte sich klar an, doch die Kölner wehrten sich weiter nach Leibeskräften und gaben sich im letzten Durchgang erst mit 24:26 geschlagen.

Kurzen Prozess machte der VC Wiesbaden mit dem Zweitliga-Nord-Spitzenreiter VT Aurubis Hamburg II durch ein 3:0 (25:17, 29:27, 25:18). Zum Glück der Fans war es nur das Vorspiel für die Erste, die im Anschluss Hamburgs Ehre rettete mit dem 3:0 (25:12, 25:20, 25:19) gegen den Köpenicker SC Berlin.

Auch der Titelverteidiger Smart Allianz Stuttgart sorgte beim 3:0 beim SV Lohhof für drei recht unterschiedliche Satzergebnisse: 25:23, 25:9, 25:18. Konstanter spielten dagegen der Sieger der Sachsen- und Westderbys. Der Dresdner SC beendete seine Satzgewinne beim VV Grimma, Tabellenführer der 2. Liga im Süden, mit 25:21, 25:21 und 25:19.

Im Westschlager setzte sich der USC Münster gegen Alemannia Aachen ähnlich glatt durch: 25:15, 25:15, 25:21 hieß es am Ende und sorgte für Verwunderung bei den Trainern. Aachens Coach Stefan Falter musste feststellen, dass „das Spiel mangels fehlender Qualität im Aufschlag und in der Annahme seinen Lauf in die falsche Richtung nahm.” Dagegen befand Münsters Trainer Axel Büring: „Meine Mannschaft hat nach der langen Pause eine so konstant gute Leistung geboten, dass sich die Spielerinnen heute gegenseitig auf die Schulter klopfen dürfen. Gut gemacht.”

Am Wochenende geht es gleich weiter, dieses Mal mit einem kompletten Erstliga-Spieltag. Dort gehört zweifelsohne das Duell Schwerin gegen Vilsbiburg am Samstag zu den Toppartien. Die Roten Raben führen nach fünf Spielen als einziges ungeschlagenes Team die Tabelle an, Meister Schwerin liegt auf Platz drei mit vier Siegen und einer Niederlage. In den übrigen Spielen treffen im Berlin-Derby Köpenick und Potsdam aufeinander, Dresden erwartet den VCO Berlin, Suhl den USC Münster. Smart Allianz Stuttgart bekommt es in eigener Halle mit Wiesbaden zu tun, Leverkusen spielt daheim gegen Hamburg.

Ergebnisse im DVV-Pokal – Achtelfinale Frauen (23./24. November 2011):
VT Aurubis Hamburg II – 1. VC Wiesbaden 0:3 (17:25, 27:29, 18:25) FCJ Köln – Rote Raben Vilsbiburg 0:3 (18:25, 5:25, 24:26) SV Lohhof – Smart Allianz Stuttgart 0:3 (23:25, 9:25, 18:25) VV Grimma – Dresdner SC 0:3 (21:25, 21:25, 19:25) VT Aurubis Hamburg – Köpenicker SC Berlin 3:0 (25:12, 25:20, 25:19) USC Münster – Alemannia Aachen 3:0 (25:15, 25:17, 25:21) Schweriner SC – SC Potsdam 3:1 (20:25, 25:21, 25:15, 25:19)
24.11.2011 19:30 VfB Suhl – envacom volleys Sinsheim (Sporthalle Wolfsgrube)

Auslosung Viertelfinale (12. Dezember):
USC Münster – Smart Allianz Stuttgart
Schweriner SC – VT Aurubis Hamburg
Sieger VfB Suhl/envacom volleys Sinsheim – Rote Raben Vilsbiburg VC Wiesbaden – Dresdner SC

Weitere Termine im DVV-Pokalwettbewerb der Frauen
Halbfinale: 29./30. Dezember
Finale: 4. März im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen

Die nächsten Termine der 1. Liga Frauen
26.11.2011 19:00 Schweriner SC – Rote Raben Vilsbiburg (ARENA Schwerin)
26.11.2011 19:00 Köpenicker SC Berlin – SC Potsdam (Sporthalle Hämmerlingstraße)
26.11.2011 19:30 VfB Suhl – USC Münster (Sporthalle Wolfsgrube)
26.11.2011 19:30 Smart Allianz Stuttgart – VC Wiesbaden (SCHARRena Stuttgart)
26.11.2011 19:30 TSV Bayer 04 Leverkusen – VT Aurubis Hamburg (Smidt Arena)
27.11.2011 17:30 Dresdner SC – Zurich Team VCO Berlin (Margon Arena)

Kartenvorverkauf für das DVV-Pokalfinale am 4. März im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen gestartet

Eintrittskarten sind im GERRY WEBER Ticket-Center (Weidenstraße 2, 33790 HalleWestfalen) telefonisch unter (05201) 818-0 oder online unter www.gerryweber-world.de zu bestellen. Neben den Kategorien I bis IV sowie der Spezialaktion >Vereinsbonus< gibt es für die Endspiele 2012 auch wieder eine Familienkarte. Mit dieser können zwei Erwachsene und zwei Kinder (bis einschließlich 15 Jahre) für 65 Euro in der Kategorie I Volleyball-Spitzensport live erleben.

DVL Presseservice

Rote Raben ziehen ins Pokal-Viertelfinale ein

Rote Raben ziehen ins Pokal-Viertelfinale ein

Die Roten Raben sind durch ein 3:0 (25:18, 25:5, 26:24) beim FC Junkersdorf Köln in die Viertelfinalrunde des DVV-Pokals eingezogen. Im Achtelfinale setzte sich der Bundesliga-Spitzenreiter gegen sein Pendant aus der Regionalliga West durch.

Es sollte allerdings kein Spaziergang werden: Zu Beginn lief bei den Roten Raben noch nicht alles rund, die Kölnerinnen agierten hochmotiviert und auch das Publikum feierte jeden Punkt wie einen Satzgewinn. So hielt der FCJ noch bis zum 7:7 gut mit und zeichnete sich vor allem durch eine hervorragende Feldabwehr aus. Erst bei der zweiten Technischen Auszeit konnten sich Lena Möllers und Co. auf 16:10 absetzen. Mit 25:18 ging der erste Satz schließlich an die Roten Raben.

Durchgang Nummer zwei entwickelte sich dann doch schnell zu einer klaren Sache: 25:5 für die Gäste aus Vilsbiburg. Ganz anders wieder der folgende Satz: Der Drittligist kämpfte beherzt um jeden Ball, nutzte Schwächephasen der Roten Raben aus, sodass zwei Vier-Punkte-Führungen der Gäste zunichte gemacht wurden: Nach dem 8:4-Vorsprung kamen die Kölnerinnen auf 12:12 heran, bei 22:18 für den Erstligisten punktete das Team von Trainer Jimmy Czimek gar fünf Mal in Folge, dank einer hohen Eigenfehlerquote der Roten Raben (23:22). Diese benötigten schließlich zwei Matchbälle, um mit 26:24 den Sack zu zu machen.

„Ich hatte so etwas fast erwartet“, gesteht Guillermo Gallardo. „Die Kölnerinnen waren hochmotiviert und es hat mit diesem Publikum sehr viel Spaß gemacht. Sie haben wirklich um jeden Punkt wie die Löwen gekämpft. Für uns ist heute wichtig, dass wir 3:0 gewonnen haben“, erklärt der Argentinier, der diese Partie nutzte, Neuzugang Yessica Maria Paz Hidalgo in die Mannschaft zu integrieren.

Allerdings musste Trainer Guillermo bereits im Vorfeld verletzungsbedingt auf Mittelblockerin Renata Cristina de Jesus Benedito sowie auf die von einem Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzten Lina Meyer und Mona El-Wassimy verzichten. Sie reisten nicht nach Köln an. Nachgekommen sind allerdings die beiden Nachwuchs-Talente Sandra Ittlinger und Anna Pogany, da sie morgens noch in der Schule Klausuren schreiben mussten. Leider stellte sich auf der Fahrt ebenfalls ein Infekt heraus, sodass sie nicht eingesetzt werden konnten.

Jimmy Czimek, FCJ-Trainer und DSHS-Dozent, war sehr stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: „Das war einfach unglaublich, vor allem wie die Mädels nach dem zweiten Satz zurückgekommen sind. Leider hat es dann nicht für einen Satzgewinn gereicht.”

Am 12. Dezember findet das Pokal-Viertelfinale statt. Die Roten Raben müssen auswärts entweder beim VfB Suhl oder envacom volleys sinsheim (Partie wird am 24.11. gespielt) antreten. Die Roten Raben bleiben noch bis Freitag in Köln, um von dort nach Mecklenburg aufzubrechen, wo sie am Samstag, 26. November, vom amtierenden Deutschen Meister empfangen werden.

Die Auslosung:
USC Münster – Smart Allianz Stuttgart
VC Wiesbaden – Dresdner SC
VfB Suhl/envacom volleys sinsheim – Rote Raben
Schweriner SC – VT Aurubis Hamburg

Rote Raben: Dürr, Lanner Mapeli, Mesa Luaces, Möllers, Paz Hidalgo, Petrausch, Schoot, Stigrot, Todd

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Anna Wedegärtner
Pressesprecherin