Volleyball Bundesliga – Rote Raben Vilsbiburg : Zürich Team VCO Berlin -3:1-

Samstag | 30.10.2011 | 20:00 Uhr | Ballsporthalle Vilsbiburg

Das Spiel: Rote Raben gehen VCO Berlin

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Die Teams:

Rote Raben Vilsbiburg : Zurich Team VCO Berlin

Spielbericht:

Rote Raben gehen als Spitzenreiter in die Länderspielpause

Mit 10:0 Punkten gehen die Roten Raben als Tabellenführer in die vierwöchige Bundesliga-Pause. Am fünften Spieltag haben sie vor 1010 Zuschauern mit 3:1 (25:16, 18:25, 25:12, 25:16) gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin gewonnen. Allerdings gestaltete sich dieser Sieg schwieriger als im Vorfeld erwartet, so benötigten die Roten Raben 91 Spielminuten, bis der letzte Punkt erfolgte.

Nach einem klaren ersten Satz, den sich die Roten Raben mit 25:16 Punkten sicherten, kamen sie in Durchgang zwei nicht ins Spiel. Das wussten die VCO-Talente für sich zu nutzen und setzten sich schnell mit drei Punkten ab. So war es den Gästen vorbehalten, mit 8:5 in die erste Technische Auszeit zu gehen. Beim 10:9 übernahmen Lina Meyer und Co. zwischenzeitlich die Führung, aber Berlin schlug sehr stark auf, stellte die Rote Raben Annahme vor große Probleme und sicherte sich mit 25:18 den ersten Satzgewinn dieser neuen Spielzeit. „Das ist für uns fast so, als hätten wir ein Spiel gewonnen”, freute sich VCO-Coach Han Abbing über dieses Erfolgserlebnis seiner jungen Mannschaft.

Im dritten Satz besannen sich die Roten Raben wieder ihrer Stärken und gewannen über 10:5, 16:5 und 20:8 schließlich mit 25:12. Auch Kapitel vier holte sich das Team von Guillermo Gallardo ungefährdet mit 25:16 Punkten. „Im zweiten Satz haben wir uns wirklich schwer getan. Aber auch hier hat man gesehen: Diese Mädels können Volleyball spielen, wenn man sie lässt”, konstatiert der Argentinier. Er wählte VCO-Spielführerin Celin Stöhr zur wertvollsten Spielerin und Han Abbing entschied sich für Libera Lenka Dürr, die sich über ihre erste goldene MVP-Medaille der Saison 2011/12 freuen konnte.

Die 1010 Zuschauer in der neuen Ballsporthalle konnten aber nicht nur auf Seiten des VCO die Nachwuchshoffnungen des Deutschen Volleyball-Verbands begutachten: Auch die 16- und 17-jährigen Talente der Roten Raben erhielten ihre Chancen: So kamen Sandra Ittlinger, Lena Stigrot und Anna Pogany zu ihren Einsatzzeiten und konnten sich dem heimischen Publikum präsentieren.

Während Myrthe Schoot bereits heute gegen den VCO Berlin aufgrund ihrer Verpflichtung in der niederländischen Nationalmannschaft nicht dabei war (Holland bestreitet ein Pre-Qualifikationsturnier in Kroatien), fliegt Libera Lenka Dürr am Sonntagabend mit der DVV-Auswahl von München aus nach Tokio. „Ich freue mich darauf, aber es wird ein sehr hartes Programm mit 11 Spielen in 14 Tagen. Gerade aufgrund dieses engen Spielplans erhoffe ich mir aber auch viele Einsatzzeiten in der Nationalmannschaft. Wir wollen uns dort genau wie während der EM bestmöglich präsentieren, allerdings sind uns Spitzenteams wie die USA oder Brasilien in Sachen Physis noch um Längen voraus. Deshalb wird es auch sehr schwer, uns direkt beim World Cup für die Olympischen Spiele 2012 in London zu qualifizieren. Denn nur die ersten Zwei bekommen das Ticket”, erklärt die 20-Jährige.

Während Dürr und Schoot also mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind, haben ihre Teamkolleginnen Lina Meyer und Co. aber erst einmal vier Tage frei. Ab Donnerstag beginnt dann wieder der Trainingsalltag, der dann allerdings wieder der Vorbereitungszeit ähnelt, da die Saison aufgrund der Olympiaqualifikation unterbrochen wird. Erst am 23. November geht es dann wieder weiter: Zunächst sind die Roten Raben auswärts im Achtelfinale des DVV-Pokals gefordert. Gegner wird der Sieger aus dem Qualifikationsspiel (30.10. um 17 Uhr) zwischen dem Zweitligisten SCU Emlichheim und dem Regionalligisten FCJ Köln sein. Dann geht es am 26. November mit dem Bundesliga-Programm weiter, das Team von Guillermo Gallardo wird beim Deutschen Meister Schweriner SC erwartet.

Erst am 30. November bekommen die Rote Raben Fans ihre Mannschaft dann auch wieder in der Ballsporthalle zu Gesicht und das mit dem ersten internationalen Auftritt dieser Spielzeit: In der ersten Runde des CEV Cups empfangen die Roten Raben am 30. November um 20:15 Uhr Khimik Yuzhny aus der Ukraine. Und am 3. Dezember folgt das nächste Top-Heimspiel gegen Smart Allianz Stuttgart.

Rote Raben: de Jesus Benedito, Dürr, El-Wassimy, Ittlinger, Lanner Mapeli, Mesa Luaces, Meyer, Möllers, Petrausch, Pogany, Stigrot, Todd

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

ViB24.TV und Rote Raben Vilsbiburg Volleyball Bundesliga

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Rote Raben behalten blütenreine Weste und Tabellenführung

Mit dem vierten Sieg in Folge haben die Roten Raben die Tabellenführung behauptet: Das Team von Trainer Guillermo Gallardo gewann auswärts gegen envacom volleys sinsheim nach 71 Spielminuten mit 3:0 (25:15, 25:16, 25:21).

„Die Mädels haben gleich von Beginn an viel Spielfreude bewiesen und besonders durch starke Aufschläge die Sinsheimerinnen kaum ins Spiel kommen lassen. Ende des zweiten Satzes haben sie dann allerdings ihren Rhythmus verloren und so auch im dritten Durchgang anfangs mehr Eigenfehler produziert“, beschreibt Teammanager André Wehnert den Verlauf. Diese Schwächephase wussten die Gastgeberinnen auszunutzen und so liefen die Roten Raben zunächst einem 4-Punkte-Rückstand hinterher. Beim 8:12 hatten die envacoms volleys sinsheim allerdings Pech: Zuspielerin Marie Frick und Libera Jule Schneider stießen bei einer Abwehrsituation mit den Köpfen zusammen, sodass beide verletzt vom Feld gingen und nicht mehr eingesetzt werden konnten. Dies verunsicherte das Team von Sinsheim-Coach Stefan Bräuer so sehr, dass sie den Vorsprung gegen nun wieder sicherer spielende Rote Raben nicht halten konnten. „Später haben wir wieder präziser zugespielt und auch konzentrierter aufgeschlagen“, analysiert Wehnert. So glichen die Roten Raben zum 16:16 aus und machten mit 25:21 Punkten schließlich den Sack zu.

Außenangreiferin Sarah Petrausch, die von Trainer Gallardo in jedem Satz Kurzeinsätze bekam, lobte vor allem die stabile Annahme und die daraus resultierenden starken Angriffe von Renata Cristina de Jesus Benedito und Liana Mesa Luaces: „Die beiden sind wirklich enorm stark und für unsere Gegner kaum zu stoppen“, freut sich die 21-Jährige über die Leistung ihrer neuen Teamkolleginnen.

„Viertes Spiel, vierter Sieg – besser kann’s doch gar nicht laufen“, zeigt sich auch Spielführerin Lina Meyer höchst zufrieden mit dem Endergebnis.

Am kommenden Samstag, 29. Oktober, empfangen die Roten Raben um 20 Uhr in der neuen Ballsporthalle das Zurich Team VC Olympia Berlin. Spielsponsor ist die Residenz Konrad, die den Volleyball-Fans im Anschluss an die Partie eine spektakuläre Show präsentiert: Die Feuer- und Akrobatikshowgruppe des TSV Vilsbiburg, die „DancingSpirits“, wird zum ersten Mal mit ihrem neuen Programm auftreten.

Rote Raben: de Jesus Benedito, Dürr, El-Wassimy, Ittlinger, Lanner Mapeli, Mesa Luaces, Meyer, Möllers, Petrausch, Schoot, Stigrot, Todd

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„Dancing Spirits“ mit neuem Programm bei Roten Raben

„Dancing Spirits“ mit neuem Programm bei Roten Raben

Attraktives Rahmenprogramm für das Heimspiel am Samstag gegen VCO Berlin

Die Zuschauer der Roten Raben, die sich am kommenden Samstag, 29. Oktober, ab 20 Uhr in der Ballsporthalle die Partie gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin ansehen, können sich wieder auf eine spektakuläre Show im Anschluss freuen: Die „Dancing Spirits“ treten zum ersten Mal mit ihrem brandneu ausgearbeiteten Programm auf. Die Akrobatikgruppe des TSV Vilsbiburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Shows zu entwerfen, die im wahrsten Sinne des Wortes als ‘echt heiß’ betitelt werden dürfen. Akrobatik, Leidenschaft und Feuer – das sind die drei Attribute, die die „Dancing Spirits“ seit ihrer Gründung im Jahr 2008 am besten beschrieben haben. Das wird sich am Samstag ändern, denn die 16-köpfige Gruppe von Markus Lehrhuber hat sich etwas Neues einfallen lassen!

Am Samstag ist die Akrobatikgruppe bereits zum dritten Mal in Folge als Showact bei den Roten Raben zu Gast. Für beide Seiten ist es eine liebgewonnene Tradition, bei den Spielen gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin auf Einladung der Bruckmayer GbR, die gemeinsam mit der Residenz Konrad die Partie präsentiert, aufzutreten.

 So dürfen sich die Zuschauer wieder über eine atemberaubende Showeinlage der „Dancing Spirits“ freuen, die die Volleyballfans mit der Generalprobe ihres neuen Programms mit diversen Spezialeffekten in ihren Bann ziehen wird. Markus Lehrhuber, Trainer und Choreograph, verrät schon so viel: „Es ist eine komplett neuartige Show ohne Feuer. Dafür wird jetzt verstärkt mit Lasereffekten und auch der dritten Dimension – der Luft – gearbeitet.“ Dazu werde unter anderem ein Riesentrampolin in der Ballsporthalle platziert und in die Show eingebunden.

 Die Vilsbiburger Gruppe ist aber nicht nur bei den Roten Raben ein gefragter Showact: Sie konnte ihr Können auch schon beim Skiweltcup, einem Konzert von DJ Bobo oder der Beach Party unter Beweis stellen. Weitere Informationen unter www.dancing-spirits.de.

Viele Grüße aus dem Raben-Nest
Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

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Vilsbiburg, Schwerin und Suhl an der Spitze – Leverkusen und VC Olympia noch ohne Satzgewinn

Die Roten Raben aus Vilsbiburg, der Schweriner SC und der VfB Suhl sind perfekt aus den Startblöcken in der Bundesliga gekommen: Das Trio erledigte seine Hausaufgaben gegen Hamburg, Potsdam und Aachen überzeugend. Die spannendste Partie des Spieltages ging in Suhl über die Bühne, wo der VfB ohne Libero die Alemannia aus Aachen mit 3:1 besiegte. „Wir hatten heute sechs MVP’s auf dem Feld”, freute sich Trainer Felix Koslowski. Groß war die Erleichterung beim Dresdner SC, der am dritten Spieltag beim 3:0 in Köpenick seinen ersten Sieg einfuhr. Aufsteiger Bayer Leverkusen und der VC Olympia Berlin warten dagegen weiter auf den ersten Satzgewinn.

Ein denkwürdiges Spiel sahen die Fans in Suhl beim 3:1 (25:23, 25:22, 22:25, 29:27) über Alemannia Aachen. „Dieser Sieg bedeutet mir noch mehr als zuletzt der Erfolg in Dresden”, sagt Koslowski. Da Stamm-Libero Suzana Cebic zur Nationalmmanschaft musste und auch Stellvertreterin Lucija Cigic verletzt ist, entschied sich Koslowski, ohne Libero und stattdessen mit vier Annahmespielerinnen und nur einer Mittelblockerin aufzulaufen. So rückte Ivana Isailovic mit in die Annahme, half aber auch noch im Mittelblock aus. Im zweiten Satz schied zudem Dominice Steffen verletzt aus. Der VfB machte aus der Not eine Tugend und zeigte eine großartige kämpferische Leistung. „Ich bin stolz auf meine Mädels, die haben Unglaubliches geleistet. Dieses Spiel wird man nie vergessen.”

„Wenn man nur einen Satz in den ersten beiden Partien gewonnen hat, geht das nicht spurlos an einem vorrüber”, weiß Alexander Waibl, Trainer des Dresdner SC. Sein Team zeigte beim 3:0 (25:23, 25:14, 25:21) in Köpenick eine deutliche Leistungssteigerung. „Wir haben die Ruhe bewahrt und unser Spiel durchgezogen.” Auch als der DSC in der Schlussphase des ersten und Mitte des dritten Satzes zurücklag. „Im zweiten Satz haben wir das gespielt, was wir können”, sagte Waibl. Der DSC punktete von allen Positionen, spielte ein gutes erstes Tempo. Beste Spielerinnen waren Kerstin Tzscherlich und Anna Cmaylo. „Der Sieg sollte einen positiven Schub für die Partien gegen Schwerin und Aachen geben”, so Waibl.

Rundum zufrieden war Teun Buijs, Trainer des Schweriner SC, nach dem 3:1 (25:20, 25:17, 20:25, 25:13) über den SC Potsdam – mit Ausnahme des dritten Durchgangs. „Da ging wie in Köpenick die Konzentration runter, daran müssen wir arbeiten.” Allerdings überwogen am Ende die positiven Eindrücke. „Wir haben taktisch sehr gut agiert.” Hanke, Topic und Esdelle ragten beim SSC aus einer homogenen Mannschaft heraus.

Von einem Start mit vier Siegen in den ersten fünf Partien träumt Andreas Vollmer, Trainer des 1. VC Wiesbaden nach dem 3:0 (25:21, 25:23, 25:11) über die envacom volleys aus Sinsheim. „Sinsheim war allerdings ein zäher Gegner.” Und das ohne Mittelblockerin Marisa Field, die nach einer Verletzung im Training fehlte. Das bescherte Wiesbaden mehr Lücken in der Mitte. „Wir waren im Angriff einfach sehr effizient”, so Vollmer. Das belegt auch die Statistik: Wiesbaden unterlief ein einziger Angriffsfehler, den Gästen aber 14.

Für Aufsteiger Bayer Leverkusen gab es auch im Schwabenland nichts zu ernten: Smart Allianz Stuttgart zeigte den Gästen beim 3:0 (25:16, 25:21, 25:12) die Grenzen auf. „Ich bin ganz ehrlich”, meinte Stuttgarts Trainer Jan Lindenmair. „Leverkusen ist noch nicht stark genug für die Liga.“ Die Gastgeber waren in allen Elementen überlegen.

Neuer Tabellenführer sind die Roten Raben aus Vilsbiburg, die VT Aurubis Hamburg mit 3:0 (25:23, 25:6, 25:22) in die Schranken wiesen. „Man spürt, dass die Mannschaft zusammenpasst und auf einem sehr guten Weg ist”, strahlte Raben-Trainer Guillermo Galllardo. Insbesondere der zweite Durchgang war eine Demonstration gegen überforderte Hamburgerinnen, wobei Lena Möllers mit einer Aufschlagserie glänzte.
Der USC Münster bleibt dem Spitzentrio auf den Fersen und ist nach dem 3:0 (25:12, 25:23, 25:8) am Sonntagnachmittag gegen den VC Olympia Berlin ebenfalls noch ungeschlagen.

Nun gehen die englischen Wochen weiter – am Mittwoch und am Wochenende stehen vor der Pause durch die World Cup-Teilnahme der Nationalmannschaft noch zwei Spieltage auf dem Programm. Highlight am Mittwoch ist die Partie zwischen Dresden und Schwerin in der Margon-Arena. Suhl will in Leverkusen die nächsten Punkte einfahren, ebenso wie Wiesbaden beim VCO Berlin. Tabellenführer Vilsbiburg ist in Sinsheim gefordert, während Potsdam dem USC Münster ein Bein stellen möchte. VT Aurubis Hamburg erwartet Smart Allianz Stuttgart zu einem interessanten Schlagabtausch. Und die Aachener Alemannia will seine Heimstärke auch gegen Köpenick unter Beweis stellen.

Ergebnisse vom 22./23. Oktober:
Köpenicker SC Berlin – Dresdner SC 0:3 (23:25, 14:25, 21:25)
Schweriner SC – SC Potsdam 3:1 (25:20, 25:17, 20:25, 25:13)
VC Wiesbaden – envacom volleys Sinsheim 3:0 (25:21, 25:23, 25:11)
VfB Suhl – Alemannia Aachen 3:1 (25:23, 25:22, 22:25, 29:27)
Smart Allianz Stuttgart – TSV Bayer 04 Leverkusen 3:0 (25:16, 25:21, 25:12)
Rote Raben Vilsbiburg – VT Aurubis Hamburg 3:0 (25:23, 25:6, 25:22)
USC Münster – Zurich Team VCO Berlin 3:0 (25:12, 25:23, 25:8)

Die nächsten Termine:
26.10.2011 19:00 SC Potsdam – USC Münster (Sporthalle Heinrich-Mann-Allee)
26.10.2011 19:00 Zurich Team VCO Berlin – VC Wiesbaden (Sporthalle Anton-Saefkow-Platz)
26.10.2011 19:30 Dresdner SC – Schweriner SC (Margon Arena)
26.10.2011 19:30 envacom volleys Sinsheim – Rote Raben Vilsbiburg (Messehalle 6)
26.10.2011 20:00 VT Aurubis Hamburg – Smart Allianz Stuttgart (Sporthalle der Gesamtschule Süderelbe)
26.10.2011 20:00 TSV Bayer 04 Leverkusen – VfB Suhl (Smidt ARENA)
26.10.2011 20:00 Alemannia Aachen – Köpenicker SC Berlin (Neuköllner Straße)

Volleyball Bundesliga – Rote Raben Vilsbiburg : VT Aurubis Hamburg -3:0-

Samstag | 22.10.2011 | 20:00 Uhr | Ballsporthalle Vilsbiburg

Das Spiel:

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Die Teams:
Rote Raben Vilsbiburg : VT Aurubis Hamburg

Spielbericht:
Nah dran an der Galavorstellung
Rote Raben besiegen VT Aurubis Hamburg mit 3:0

Das Rote Raben Nest bleibt weiter sauber: Mit 3:0 (25:23, 25:6, 25:22) haben die Roten Raben vor 1070 Zuschauern gegen den VT Aurubis Hamburg gewonnen und sind damit nach drei Spieltagen dank des besseren Punktverhältnisses Spitzenreiter vor dem Schweriner SC und VfB 91Suhl. „Ich bin sehr zufrieden. Man spürt, dass die Mannschaft zusammen passt und auf einem sehr guten Weg ist“, strahlte Trainer Guillermo Gallardo nach dem Spiel.

Im ersten Satz konnten die Hamburgerinnen noch viel über Außenangreiferin Louisiane Penha Souza Ziegler punkten. Das brasilianische „Sprung-Wunder“, das nur 1,78 Meter misst, packte immer wieder ihren Hammer aus und punktete mit harten und platzierten Angriffen. Sie sollte später auch mit der MVP-Medaille für ihren Einsatz belohnt werden. So war der erste Durchgang noch eine knappe Angelegenheit, in der sich die Roten Raben schließlich mit 25:23 durchsetzen konnten.

Doch in Abschnitt Nummer zwei setzte Lena Möllers mit ihrer Aufschlagserie die Hanseaten derart unter Druck, dass es innerhalb weniger Minuten 8:0 stand. Es folgte im Anschluss nur noch eine volle Rotation, und Möllers beendete mit drei weiteren Aufschlägen den Satz zum 25:6. In diesem zweiten Satz ließen die Roten Raben den Hamburgerinnen keine Chance. Zu überlegen waren die Hausherrinnen in allen Elementen. Das sah auch Gäste-Trainer Jean Pierre-Staelens so: „Die Roten Raben haben heute alles sehr gut gemacht und waren einfach dominierend, haben vor allem sehr gut aufgeschlagen. Wenn wir nicht annehmen, funktioniert Volleyball nicht“, kritisierte er seine eigene Mannschaft.

Spannender gestaltete sich jedoch wieder der dritte Satz, Hamburg setzte sich wieder zur Wehr: Nach 8:4-Führung für die Roten Raben kamen die Gäste auf 12:12 heran und lagen später gar mit 21:19 vorn. „Selbst gegen starke Mannschaften können wir Rückstände wieder umdrehen, das ist enorm wichtig“, analysierte Kapitän Lina Meyer die Endphase des dritten Durchganges, denn hier ließ ihr Team nicht nach, strahlte weiterhin Ruhe und Zuversicht aus. Das sollte sich auszahlen: Die Roten Raben glichen zum 22:22 aus und machten den Sack mit 25:22 schließlich zu.

Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces durfte sich über ihre zweite Auszeichnung als wertvollste Spielerin freuen. „Insgesamt haben die Mädels einfach schon sehr gut zusammen gefunden und unterstützen sich alle gegenseitig. Es macht einfach viel Spaß mit ihnen und das können sie auch transportieren, sodass die Fans sehr viel Freude an ihnen haben“, weiß Gallardo um das Auftreten seiner neu-formierten Mannschaft.

Am Mittwoch, 26. Oktober, treten die Roten Raben bei den envacom volleys sinsheim an. Sinsheim ist mit zwei Niederlagen gegen Potsdam und Wiesbaden in die Saison gestartet.

Viele Grüße aus dem Raben-Nest
Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

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Rote Raben vor Härtetest gegen VT Aurubis Hamburg

Wenn am kommenden Samstag, 22. Oktober, um 20 Uhr der VT Aurubis Hamburg zu Gast in der neuen Ballsporthalle ist, haben die Roten Raben noch eine offene Rechnung zu begleichen: An das letzte Heimspiel in der altehrwürdigen Vilstalhalle gegen die Hamburgerinnen haben die Roten Raben keine guten Erinnerungen.

Zu Beginn der vergangenen Saison musste das Team von Trainer Guillermo Gallardo eine glatte 0:3-Niederlage kassieren. „Das soll uns am Samstag natürlich nicht passieren – schließlich steht jetzt aber auch eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld“, sagt der argentinische Headcoach. Zumal sich das neu formierte Team um Kapitänin Lina Meyer immer besser einspielt: Erste Ansätze von dem, was in den Roten Raben steckt, stellten die durchschlagkräftigen Angriffe von Renata Cristina de Jesus Benedito, Liana Mesa Luaces oder Jennifer Todd bereits bei der Heimpremiere in der Ballsporthalle gegen Alemannia Aachen unter Beweis. Vor allem in  Sachen Energie, Emotion und Leidenschaft überzeugten die neuen Roten Raben schon auf ganzer Linie. Auch bei dem 3:0-Auswärtssieg gegen Aufsteiger TSV Bayer Leverkusen konnten wiederum Spielzüge vertieft und die Abstimmung verbessert werden.

„Natürlich ist Hamburg schon wieder ein anderes Kaliber als Leverkusen und ist auch stärker als Aachen“, schätzt Gallardo den Gegner für Samstag als gefährlich ein: „Das Team von Trainer Jean-Pierre Staelens ist in der Lage, diese Saison oben mitzuspielen.“ Vor allem hat sich der VT Aurubis ordentlich verstärkt: Bei den Hanseaten sticht vor allem die 318-fache niederländische Nationalspielerin Kim Staelens heraus – sicherlich eine Weltklassezuspielerin, deren „feines Händchen“ für die Mittelblockerinnen der Roten Raben nicht ganz einfach zu lesen sein wird. Aber auch die zweite neue Zuspielerin im Bunde, Mareike Hindriksen (zuvor VfB 91 Suhl), kann das Spiel der Hamburgerinnen erfolgreich lenken, wie zuletzt am Mittwoch beim 3:0-Sieg über den 1. VC Wiesbaden. Um sich auf die Spielart der Gäste einzustellen, hat Guillermo Gallardo seine Mannschaft am Donnerstag zur Videoanalyse gebeten.

„Dass die Hamburgerinnen keinen einzigen Satz gegen Wiesbaden abgegeben haben, ist schon eine echte Duftmarke. Für uns ist es natürlich gut, mit zwei Siegen im Rücken aufzutreten, aber der Erfolg kommt natürlich nicht von allein. Wir müssen am Samstag unseren Rhythmus finden, um gegen Hamburg zu bestehen“, erklärt Spielführerin Lina Meyer.

Am Samstag wirbeln aber nicht nur Bälle in der neuen Ballsporthalle durch die Luft, sondern auch Springseile. Die Rope Skipper „Flying Heroes“ des TSV Baierbach zeigen den Zuschauern im Anschluss an das Spiel, das von der Vilsbiburger Zeitung präsentiert wird, was sie drauf haben.

Viele Grüße aus dem „Raben-Nest”

Anna Wedegärtner
Pressesprecherin

Personaländerungen an und abseits des Spielfeldrandes

Den aufmerksamen Fans der Roten Raben dürfte am Samstag bei der Heimspiel-Premiere in der neuen Ballsporthalle nicht entgangen sein, dass ein neues Gesicht auf der Bank Platz genommen hat: Mit dem Italiener Adrian Dezzutti ist ein neuer Scout und gleichzeitig auch Co-Trainer verpflichtet worden. Er hat die letzten Jahre in Spanien als Trainer und Scout gearbeitet. Deshalb sind ihm auch schon drei Spielerinnen sehr gut bekannt – Jennifer Todd, Renata Cristina de Jesus Benedito und Liana Mesa Luaces haben in spanischen Klubs schon mit ihm zusammen gearbeitet.

„Ich freue mich sehr darüber, hier bereits bekannte Gesichter zu treffen. Der Großteil der Mannschaft ist zwar sehr jung, aber ich sehe viel Potenzial in ihr“, erklärt Dezzutti. Der 31-Jährige komplettiert damit das Trainergespann aus Headcoach Guillermo Gallardo, Co-Trainerin Vera Bondar und Athletikcoach Toni Brandmeier, das tagtäglich mit den Spielerinnen in der Halle und im Kraftraum arbeitet. „Es ist natürlich eine tolle Qualitätssteigerung, nun mit vier Trainern die Mädels bei Übungen korrigieren zu können“, freut sich Gallardo.

Doch dieses Know How als erfahrener Trainer ist nur eine zusätzliche Qualifikation Dezzuttis. Sein Hauptaugenmerk als Scout der Roten Raben gilt der Spielbeobachtung. Mit gesammelten Daten und Analysen der eigenen wie auch gegnerischen Mannschaft unterstützt er die Arbeit Gallardos während, vor und nach Spieltagen. „Adrian ist außerdem auch für die Videoanalyse unserer Gegner zuständig und hilft mir, die besten Strategien zu entwickeln“, komplettiert Gallardo den Aufgabenbereich seines Scouts.

Moritz Kronseder, der diesen Job die letzten vier Jahre hervorragend ausgeübt hat und auch Scout der deutschen Frauen-Nationalmannschaft war, musste sich vor Kurzem aufgrund beruflicher Verpflichtungen zurückziehen. Die Roten Raben möchten sich hiermit noch einmal ganz herzlich für sein Engagement bedanken.

Aber nicht nur mit dem neuen Scout hat sich hinsichtlich der Professionalisierung bei den Roten Raben etwas getan: Seit Juli haben die Roten Raben mit Anna Wedegärtner eine hauptamtliche Pressesprecherin. Die 23-Jährige hat einen Master-Abschluss in Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Sport, Medien und Kommunikation“. Wedegärtner hat die Nachfolge von Harald Schwarz angetreten, der diese Tätigkeit in den vergangenen sechs Jahren nebenberuflich ausgeübt hatte. Die Roten Raben sprechen auch ihm ein herzliches Dankeschön aus.

Neu in der Geschäftsstelle der Bundesligabetriebs GmbH ist außerdem Sportmanagement-Student Andreas Huber, der die Aufgaben von Katja Wühler übernommen hat. Katja Wühler ist ab sofort im Vereinsbüro der Roten Raben Vilsbiburg e.V. tätig, da sie nach dem Weggang von Sportdirektor Detlev Schönberg gemeinsam mit Dirk Groß (Trainer Rote Raben II) und Cäcilia Grötzinger (Mitarbeiterin des Vereinsbüros) dessen Aufgaben übernimmt.

Bildzeile: Das Trainerteam der Roten Raben, das täglich bis zu dreimal mit der Mannschaft trainiert: Scout/Co-Trainer Adrian Dezzutti, Cheftrainer Guillermo Gallardo, Co-Trainerin Vera Bondar und Athletiktrainer Toni Brandmeier